| 08.12.2014, 06:20 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Seit mehr als 50 Jahren beschäftigt sich Frimo mit der Herstellung von Bauteilen aus Polyurethan für den Fahrzeuginnenraum, insbesondere von Instrumententafeln, Türseitenverkleidungen und Mittelkonsolen. Seit 2006 baut Frimo zudem in Eigenregie Misch- und Dosieranlagen inklusive der gesamten dazugehörigen Peripherie. Neben kompletten Anlagenkonzepten für die Polyurethan-Verarbeitung wurde auch der Bau und die Vermarktung von Hochdruck-Dosiermaschinen inklusive dazugehörigen Mischköpfen begonnen, die vor allem in der Verarbeitung von Weich- und Integral-Halbhartschaum zur Anwendung kommen. Mit einem neuen Joint Venture sollen die Entwicklung und Produktion von Mischköpfen sowie der Service zukünftig weiter vorangetrieben werden. Nachdem die Misch- und Dosieranlagen, der globalen Fertigungsstrategie folgend, bereits in Europa, Amerika und Asien gefertigt werden, will Frimo nun bei den Mischköpfen nachziehen. Beschleunigter Know-how Ausbau auf allen drei Kontinenten, zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten, schneller Service und die Erweiterung des Produktportfolios über das gesamte Spektrum an Austragsleistungen und Anwendungen stehen auf der Agenda. Mit dem neuen Mischkopf Joint Venture zwischen Frimo und CMTT (Covelo Machine & Tool Trade Co., Inc.) will Frimo CEO Hans-Günter Bayer hierzu die Weichen stellen. Ursprünglich in Deutschland gegründet, beschäftigt sich CMTT heute in den USA mit der Konstruktion und Fertigung von Hochdruck-Mischköpfen. Geschäftsführer Roland Höhne sei in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich an nahezu allen Neu- und Weiterentwicklungen der relevanten Mischkopftechnologien im Weltmarkt beteiligt gewesen, z.B. Rezirkulations-, Umlenk- und Düsentechnologien. Auch in Bezug auf einzusetzende Materialien, Materialpaarungen oder Fertigungsverfahren und Oberflächenbehandlungen sei Covelo führend im Markt. "Mit diesem Joint-Venture werden Frimo und CMTT durch das gemeinsam genutzte Know-how kurzfristig massive Entwicklungssprünge in den Produkten von Frimo realisieren. CMTT ist die ideale Ergänzung für uns, da das Unternehmen im Bereich der Entwicklung, des Baus und der Reparatur von Mischköpfen über langjährige Expertise und Reputation verfügt und die Branche in den letzten 40 Jahren entscheidend mit geprägt hat. Diese Synergien wollen wir nutzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir unseren Kunden so schon in kurzer Zeit einen echten Nutzen bieten können", so Hans-Günter Bayer. "Dadurch, dass wir zukünftig auf die globale Vertriebsorganisation von Frimo zurückgreifen können, haben wir einen deutlich verbesserten Marktzugang. Von der Bündelung des Know-hows und den Stärken beider Partner soll in erster Linie der Kunde profitieren, und zwar von der hohen Qualität der Mischköpfe und einem exzellenten Reparatur-Service in kürzester Zeit", ergänzt CMTT Geschäftsführer Roland Höhne. CMTT gilt als eine der ersten Anlaufstellen weltweit für den Service und die Reparatur aller relevanten Mischkopf-Marken. Ab sofort sollen solche Service- und Reparatur-Stützpunkte von Europa nach Amerika und Asien ausgeweitet werden, wo Frimo aktuell bereits die Misch- und Dosieranlagen fertigt. Dazu Armin Daniel, verantwortlich für den Bereich PU Anlagentechnik bei Frimo: "CMTT passt perfekt zur globalen PU Strategie von Frimo und bringt uns beim Aufbau unseres globalen Netzes von Produktions- und Servicestandorten einen entscheidenden Schritt weiter. Verkürzte Durchlaufzeiten und zeitnaher Service sind die vorrangigen Ziele. Das schafft Vertrauen und Kundennähe." Weitere Informationen: www.frimo.com, www.cmtt.com |
Frimo Group GmbH, Lotte
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