| 01.06.2015, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Verpackungsspezialist Coveris investiert über vier Millionen Euro in die deutschen Niederlassungen in Warburg und Halle. Wie das Unternehmen mittteilt, ist in den beiden nordrhein-westfälischen Werken eine Investitionssumme von insgesamt 3,3 Mio. Euro für die Installation von Abluftfiltern und Energierückgewinnungssystemen geplant. Zusätzlich soll das Werk in Warburg neue Rollenschneider für eine Million Euro erhalten. Das Unternehmen will mit neuen Maschinen und moderner Technologie auf die steigende Nachfrage nach flexiblen Verpackungen reagieren. Gleichzeitig sollen mit den aktuellen Investitionen erhebliche Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen erzielt und die Umweltauswirkungen der Produktionsprozesse minimiert werden. „Bei Coveris überwachen wir kontinuierlich unsere Produktionsprozesse. Wir wollen nicht nur unseren Kunden qualitativ hochwertige Produkte bieten, sondern auch unseren Mitarbeitern eine sichere Arbeitsumgebung. Parallel dazu müssen natürlich die Umweltauswirkungen der Prozesse immer berücksichtigt werden. Mit den Investitionen in Halle und Warburg verbessern wir unsere Leistungen als Geschäftspartner, gleichzeitig aber auch unsere Position als Arbeitgeber und nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen", sagte Oliver Bruns, Geschäftsführer von Coveris Flexibles Deutschland. In Warburg, wo Coveris flexible Folien und veredelte Produkte mit dem Schwerpunkt Nahrungsmittelverpackungen herstellt, werden neue Rollenschneider in Betrieb genommen. Mit dieser Investition in seine Produktionskapazität will Coveris nun hochwertige Verpackungslösungen noch schneller ausliefern können. Die Rollenschneider werden nahtlos in den laufenden Produktionsprozess integriert. Damit soll nicht nur die Präzision weiter erhöht, sondern auch die Fehlerhäufigkeit gesenkt werden. Außerdem soll der Rollenschneider für einen effizienten Auftragswechsel mit kurzen Umrüstzeiten sorgen, so die Produktivität erhöhen und für kurze Lieferzeiten sorgen. Ein weiterer Aspekt sei eine noch höhere Sicherheit für die Mitarbeiter, da sich die Messer hinter Blenden befinden und nicht direkt darauf zugegriffen werden könne. Eine zusätzliche Lichtschranke sorgt für einen sofortigen Stopp der Maschine, sobald ein unerwünschtes Objekt eintritt. Mit den Investitionen will Coveris neben einer verbesserten Auslastung auch von noch umweltfreundlicheren Verfahren und energetischem Recycling profitieren. In Warburg und Halle werden Abgasfilter und Energierückgewinnungssysteme installiert. Mit den Abluftfiltern können den Angaben zufolge jegliche gasförmigen Verunreinigungen verhindert und demzufolge die CO2-Emissionen von Coveris - und damit natürlich auch der CO2-Fußabdruck der Kunden - drastisch gesenkt werden. In einem neuen Energierückgewinnungssystem wird Abwärme genutzt, um die Energie für eine erneute Nutzung wieder in das System zurückzuführen. Die Kombination dieser Maßnahmen soll zu erheblichen Kosteneinsparungen führen und gleichzeitig für eine effiziente und energiesparende Produktion sorgen. Schon 2013 investierte Coveris 8,3 Mio. Euro in neue Gebäude und Anlagen in den Werken Warburg und Halle. Weitere Investitionen seien im Jahresverlauf in den Bereichen Extrusion und Druck geplant. Weitere Informationen: www.coveris.com, www.coverisrigid.com |
Coveris Flexibles Deutschland GmbH, Warburg
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