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10.06.2016, 15:54 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute    

PKN Orlen: Baubeginn für neue PE-Anlage bei Unipetrol in Tschechien

Der polnische Ölkonzern PKN Orlen hat den Baubeginn für die neue Polyethylen-Anlage am Standort seiner tschechischen Tochter Unipetrol in Litvínov bekannt gegeben.

An der feierlichen Grundsteinlegung am Dienstag nahmen neben Tschechiens Premier Bohuslav Sobotka auch der polnische Staatsekretär im Schatzministerium, Paweł Gruza, sowie Orlen-Vorstandschef und Unipetrol-Aufsichtsratsvorsitzender Wojciech Jasiński teil. Orlen wird in die Anlage PE3 etwa 8,5 Mrd. CZK (314 Mio. EUR) investieren. Sie wird die Anlage PE1 ersetzen und über eine Jahreskapazität von 270.000 Tonnen Hochdichte-Polyethylen (HDPE) pro Jahr verfügen. Zusammen mit der Anlage PE2 mit 200.000 Tonnen, deren Betrieb fortgeführt wird, steigt die Gesamtkapazität damit um 150.000 Tonnen auf 470.000 Tonnen. Gebaut wird die Anlage von Technip, die Technologielizenz stammt von INEOS. Zu den tschechischen Subauftragnehmern gehören Metrostav und ČKD Praha DIZ.

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Unipetrol ist Tschechiens größtes Petrochemieunternehmen und setzte im vergangenen Jahr 108,9 Mrd. CZK (4 Mrd. EUR) um, 12,1% weniger als 2014. Das EBITDA konnte dabei allerdings von 1 Mrd. CZK auf 10,6 Mrd. CZK (393 Mio. EUR) mehr als verzehnfacht werden, der Nettogewinn summierte sich auf 7 Mrd. CZK (260 Mio. EUR), nachdem zwischen 2011 und 2014 durchgängig Verluste geschrieben worden waren.

Weitere Informationen:
www.orlen.pl, www.orlenunipetrol.cz, www.technipfmc.com, www.ineos.com, ckddiz.cz

Quelle: nov-ost.info

PKN Orlen, Polen

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