| 12.10.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Investmentgesellschaft Oxy Capital übernimmt gemeinsam mit der Bank Credito Fondiario die Kontrolle über den angeschlagenen italienischen Kunststofffolienhersteller Manuli Stretch Group. Laut Medienberichten übernehmen Oxy Capital (Mailand) und Credito Fondiario (Rom) insgesamt 80 Prozent der Anteile an Manuli. Die übrigen 20 Prozent verbleiben im Besitz des bisherigen Mehrheitseigentümers Sandro Manuli und seiner Familie. Die Transaktion wurde Ende September vereinbart und erfolgt mit Zustimmung des Hauptgläubigers von Manuli Stretch, des Bankenkonzerns Intesa Sanpaolo. Den Meldungen zufolge planen die neuen Eigentümer eine umfassende Umstrukturierung von Manuli Stretch. Dazu übernimmt Oxy Capital Verbindlichkeiten des Unternehmens in Höhe von 55 Mio. Euro, zudem gewährt Credito Fondiario ein Darlehen über 12 Mio. Euro für die Umsetzung eines neuen Businessplans. Die Familie Manuli zieht sich aus dem Management zurück. Die Planungen von Oxy Capital sehen u.a. eine Umbenennung des Unternehmens in M Stretch Group, die Erhöhung der Effizienz und eine Neuausrichtung auf qualitativ hochwertigere Produkte vor. Die Manuli Stretch Group produziert bislang vor allem Stretchfolien aus Polyethylen und Polypropylen für Verwendungen in der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und in anderen Branchen. Der größte Produktionsstandort befindet sich im deutschen Schkopau, hinzu kommen Werke in Brasilien und Argentinien. Insgesamt verfügt Manuli über Kapazitäten für etwa 250.000 Tonnen Folie im Jahr. Im Geschäftsjahr 2017 setzte das Unternehmen den aktuellen Medienberichten zufolge 280 Mio. Euro um und erwirtschaftete ein EBITDA von neun Mio. Euro. Weitere Informationen: |
Manuli Stretch Group, Mailand, Italien
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