| 24.01.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Toray Industries plant den Ausbau seiner Kapazitäten für die Produktion von Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) in Perai im malaysischen Bundesstaat Penang. Laut Pressemitteilung wird dazu die Konzerntochter Toray Plastics Malaysia (TPM) an dem Standort im Westen Malaysias eine neue Anlage für jährlich 75.000 Tonnen ABS der Marke Toyolac errichten. Die Fertigstellung des Komplexes ist im November 2020 vorgesehen. TPM wird die neue Anlage für die Herstellung von Hochleistungs-ABS nutzen, darunter vor allem transparente ABS-Typen. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Im Ergebnis erhöhen sich die Gesamtkapazitäten von TPM in Perai auf 425.000 Tonnen ABS im Jahr. Darüber hinaus verfügt Toray im japanischen Chiba über Anlagen für weitere 72.000 Tonnen ABS im Jahr. Der aktuellen Ausendung zufolge belief sich die weltweite Nachfrage nach ABS im Jahr 2017 auf insgesamt rund 8,5 Mio. Tonnen. Toray rechnet in Zukunft mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage um jährlich etwa drei Prozent, insbesondere aufgrund des wachsenden Bedarfs in China und den ASEAN-Staaten. Die neuen Kapazitäten in Malaysia will Toray jedoch auch für den Markeinstieg in Europa, den USA und in Indien nutzen. Toray Industries gilt als weltweit größter Hersteller von Carbonfasern. Darüber hinaus produziert und verarbeitet der Konzern Kunstfasern, Kunststoffe und Verbundstoffe für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Für die am 30. September 2018 zu Ende gegangene erste Hälfte des Geschäftsjahrs 2018/19 berichtet die an der Börse Tokio notierte Toray Industries einen operativen Gewinn von 233 Mrd. JPY (1,869 Mrd. Euro) und einen Nettogewinn von 48 Mrd. JPY (385 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1.191 Mrd. JPY (9,553 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.toray.com, www.torayplastics.com.my |
Toray Industries, Tokio, Japan
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