| 17.12.2019, 09:48 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Im Rahmen der Eröffnungsfeier für die zweite Stufe der neuen World-Scale-Produktionsanlage für Antioxidantien der BASF in Shanghai, China, erhält Daniel Wang (links), Procurement Manager von Borouge, die erste Palette "Irganox" 1076 von Hermann Althoff, Senior Vice President, Performance Chemicals Asia Pacific, BASF - (Bild: BASF). "Als wir uns entschieden haben, eine neue Anlage zu bauen, um unser wachsendes Antioxidantiengeschäft zu unterstützen, haben wir versucht, sie schnell, sicher und effizient zu bauen", sagte Hermann Althoff, Senior Vice President, Performance Chemicals, Asia Pacific, BASF. "Die Anlage ist so konzipiert, dass sie hohe Umweltstandards erfüllt und effizienteste Produktionsverfahren nutzt. Dank der Lage im Shanghai Chemical Industry Park profitiert die Anlage auch von der Nähe zu unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai, das Polymerproduzenten und der Kunststoff verarbeitenden Industrie technische Unterstützung bereitstellt." Nachhaltigkeit im Design und Betrieb Die Anlagen für Flüssigformulierungen, Formgebung und Pulvermischung wurden im Januar 2019 im Rahmen der ersten Phase der Anlage in Betrieb genommen. Es sei das erste Mal gewesen, dass die BASF ein modulares Konzept für den Bau einer Anlage anwandte. Dadurch konnte das Projekt in nur zehn Monaten abgeschlossen werden - die Hälfte der Zeit eines vergleichbaren Baus vor Ort. Zehn Anlagenmodule mit einem Gewicht von bis zu 440 Tonnen pro Modul wurden in nur 230 Tagen extern vorgefertigt. Nach einer 24-stündigen Reise auf dem Yangtze Fluß und dem Ostchinesischen Meer wurden sie dann in nur fünf Tagen am Standort montiert. Der nachhaltige Betrieb der Anlage sei ein wesentlicher Bestandteil ihres Designs. Im Vergleich zu bestehenden Antioxidantien-Anlagen soll die Prozesstechnologie der neuen Anlage eine geringere Energieintensität aufweisen und es soll pro Tonne hergestellter Produkte weniger Abfall entstehen. So würden beispielsweise ein Großteil des Prozesswassers der Anlage für die Produktion wiederverwendet und eine andere Trocknungstechnologie zur Reduzierung der Feststoffabfälle eingesetzt. Dank dieser Eigenschaften wurde die Anlage kürzlich von der Regierung in Shanghai mit 50 Millionen RMB (ca. 6,5 Millionen Euro) gefördert. Der Zuschuss wurde im Jahr 2015 im Rahmen eines Programms zur Transformation und Modernisierung der industriellen Wirtschaft der Stadt eingerichtet. Antioxidantien helfen, thermische Oxidationsreaktionen zu verhindern, wenn Kunststoffe unter hohen Temperaturen verarbeitet werden. Oxidation kann zu Beeinträchtigung von Schlagfestigkeit, Dehnung, Oberflächenrissen und Verfärbung des Materials führen. Nahezu alle Polymerwerkstoffe sind bei einem bzw. allen Herstellungs-, Verarbeitungs- bzw. Endverwendungsphasen oxidativen Abbaureaktionen ausgesetzt. Die BASF unterhält ein globales Produktionsnetzwerk für Kunststoffadditive, das Produktionsstandorte in Asien, Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten umfasst. Weitere Informationen: www.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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