| 19.06.2020, 12:49 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Geschäftsführung der Wittmann Gruppe hat sich für den Fall eines Zustandekommens der Fakuma 2020, die vom 13.-17. Oktober 2020 in Friedrichshafen stattfinden soll, auf Grund der bekannten Gesundheitsrisiken, die vom Sars-CoV-2 Virus ausgehen, und der damit verbundenen Ungewissheit, wie ein Messestand unter Einhaltung der dann geltenden Sicherheitsmaßnahmen aufgebaut und betreut werden könnte, gegen eine aktive Teilnahme ausgesprochen. Dies bedeute aber keine komplette Absage der Messebeteiligung, sondern, dass man bei der Fakuma diesmal keinen normalen Messestand mit Exponaten, Bewirtung und intensiver Beratung der Besucher durch den Vertrieb und Anwendungstechniker plane. Stattdessen wolle man auf der gebuchten Standfläche lediglich mit Infotafeln, Bildschirmpräsentationen und ggf. mit einer personellen Minimalbesatzung präsent sein; ihren Stand am Eingang der Halle B1 will die Wittmann Gruppe behalten und hofft darauf, dass im kommenden Jahr wieder eine normale Beteiligung bei der Fakuma möglich ist, wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber dem plasticker erläuterte. Schwere Entscheidung nach intensiver interner Beratung Wie das Unternehmen in einer Stellungnahme vom 18. Juni 2020 weiter mitteilt, sei diese Entscheidung schweren Herzens getroffen worden, da die Fakuma üblicherweise eine sehr hochwertige Messeveranstaltung abgebe, die Ausstellern und Besuchern eine geeignete Plattform für die Vorstellung bzw. das Kennenlernen neuer Technologien und Produkte biete. Die zahlreichen Produktvorstellungen, die für die Fakuma eingeplant waren, sollen zum gegebenen Zeitpunkt in einer virtuellen Version präsentiert werden. Da sich nach allgemeinem Wissensstand gerade größere Menschenansammlungen sehr gut für eine erneute Ausbreitung des Covid-19 Virus eignen würden, möchte die Wittmann Gruppe ihre Mitarbeiter und Besucher keinem unkalkulierbaren Gesundheitsrisiko aussetzen. Die Mitarbeiter von Wittmann und Wittmann Battenfeld würden jederzeit für Beratungsgespräche im kleineren Kreis zur Verfügung stehen und sich darauf freuen, interessante Innovationen und Anwendungen vorzustellen. Anders als in Bayern hat die Landesregierung von Baden-Württemberg, die für den Standort der Fakuma in Friedrichshafen zuständig ist, noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob und unter welchen Bedingungen Fachmessen von dem aktuell noch bis zum 31. Oktober 2020 geltenden Verbot für Großveranstaltungen ausgenommen werden. Dem Vernehmen nach erwarten bzw. hoffen die Messeveranstalter im Südwesten, so z.B. auch die Landesmesse Stuttgart, dass eine solche Entscheidung in der für den 30. Juni 2020 geplanten Kabinettssitzung fallen soll und dann zugleich auch die Vorgaben und Empfehlungen zur Durchführung von Veranstaltungen bekannt gegeben werden. Weitere Informationen: www.wittmann-group.com |
Wittmann Gruppe, Kottingbrunn + Wien, Österreich
» insgesamt 207 News über "Wittmann" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Fakuma 2026: Ersten Innovation Award in sechs Kategorien verliehen
Auting: Modulare Hochgeschwindigkeits-Montagemaschine integriert Zuführung, Montage und Kontrolle
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Meist gelesen, 10 Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzverfahren eröffnet
EMS-Grivory: Hochleistungspolyamid ersetzt Aluminium in ABS-Magnetventil für Nutzfahrzeuge
Meist gelesen, 30 Tage
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dreher: Amis übernimmt insolventen Schneidmühlenhersteller
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|