| 02.11.2021, 14:18 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Simona Konzern ist weiter auf Wachstumskurs und konnte in allen drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres Umsatz und Ergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr aber auch gegenüber dem Vor-Pandemie-Niveau steigern. In den ersten neun Monaten beträgt das Umsatzwachstum 37,0 Prozent auf 400,4 Mio. Euro (Vj: 292,2 Mio. Euro). Im dritten Quartal konnte der Umsatz um 51,4 Prozent auf 140,5 Mio. Euro (Vj.: 92,8 Mio. Euro) gesteigert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) ist in den ersten neun Monaten um 82,0 Prozent auf 39,0 Mio. Euro (Vj: 21,4 Mio. Euro) gestiegen. Hierin sind 4,1 Mio. Euro staatliche Corona-Hilfen in den USA enthalten, die Einmal-Charakter haben. Die EBIT-Marge beträgt 9,7 Prozent nach 7,3 Prozent im Vorjahr. Dabei konnte das EBIT im dritten Quartal mit 12,1 Mio. Euro (Vj: 6,9 Mio. Euro) nahezu verdoppelt werden. Die EBIT-Marge im dritten Quartal beträgt 8,6 Prozent (Vj: 7,4 Prozent). Wie das Unternehmen kürzlich weiter mitteilte, ist die Umsatzsteigerung auch auf Preis- und Akquisitionseffekte zurückzuführen. In der Region EMEA haben die Akquisitionen Simona Plastech, Türkei, im PVC-Schaumplattenmarkt und Simona Stadpipe, Norwegen, demnach im Markt für Aquakultur, zur Umsatzsteigerung beigetragen. Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sei aufgrund einer weiter hohen Nachfrage im Kernmarkt der chemischen Prozess- und Halbleiterindustrie überdurchschnittlich gewachsen. In der Region Amerika haben das unverändert positive Industriegeschäft sowie die hohe Nachfrage im Caravan- und Sanitärgeschäft das Wachstum getragen. „2021 werden wir einen Rekordumsatz und ein Rekordergebnis erzielen. Beim Umsatzwachstum spielen natürlich Basis- und Preiseffekte eine Rolle. Aber wir konnten auch gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 deutlich zulegen. Dieses Wachstum in einem Jahr zu schaffen, in dem wir die Einführung einer neuen Organisationsstruktur im EMEA-Geschäft gestemmt haben, den deutlichen Rückgang im Luftfahrtgeschäft in den USA kompensieren sowie weltweit starke Verwerfungen am Rohstoffmarkt managen mussten, freut uns besonders. Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden weltweit, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Unsere strategischen Projekte mit dem Ziel einer höheren Anwendungs- und Prozessorientierung kommen gut voran und die ersten Erfolge zeigen sich im Ergebnis“, so Matthias Schönberg, CEO Simona Konzern. Auch wenn Simona die Prognose eines Konzernumsatzes von 500 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 6-8 Prozent in diesem Jahr voraussichtlich übertreffen wird, geht das Unternehmen für die nahe Zukunft von inflationären Entwicklungen, Verknappungen und eingetrübter Investitionsnachfrage aus. Über Simona Die Simona AG gilt als einer der führenden Hersteller und Entwicklungspartner thermoplastischer Kunststoffprodukte mit internationalen Produktions- und Vertriebsstandorten. Das Produktprogramm umfasst Kunststoffhalbzeuge (Platten, Stäbe, Profile, Schweißdrähte), Rohre und Formteile. Rund 1.500 Mitarbeitende beschäftigt Simona weltweit. 35.000 Artikel werden im In- und Ausland gefertigt und bieten Lösungen für viele Anwendungen in der chemischen Prozessindustrie, der Wasser-, Energie- und Rohstoffversorgung sowie für Mobilität, Umwelttechnik und Bau. Die Jahresproduktion beträgt über 130.000 Tonnen. Die Simona AG ist im General Standard börsennotiert. Sitz des Unternehmens ist Kirn, Rheinland-Pfalz. Weitere Informationen: www.simona.de |
Simona AG, Kirn
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