| 15.11.2023, 14:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bei der Müller Recycling AG in Frauenfeld werden seit über dreißig Jahren PET-Getränkeflaschen sortiert. Aktuell werden die beiden Sortieranlagen aus dem Jahr 2004 und dem Jahr 2015 durch Sortiermodule neuer Generation ersetzt. Die vom Schweizer Maschinenbauer Borema Umwelttechnik AG entwickelte Anlage nutzt erstmals die Vorteile der künstlichen Intelligenz. Wie es in einer gemeinsamen Presseinformation der Müller Recycling AG und vom Verein PET-Recycling Schweiz weiter heißt, soll dank dieser Investition der geschlossene Kreislauf beim PET-Recycling langfristig gesichert werden. Zusätzlich zu Laser- und Nahinfrarot-Sensoren neuer Generation kommt bei der Müller Recycling AG nun erstmals auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. Dank dieser soll das Sammelgut noch genauer erkannt und sortiert werden können. Die neue Anlage soll dabei bis zu 49 Flaschen pro Sekunde mit einer Genauigkeit von 99,96 Prozent sortieren können. Darüber hinaus wurde die Sortierhalle sowie alle übrigen Hallen der Müller Recycling AG in diesem Jahr mit Photovoltaik-Modulen bestückt. Diese Panels liefern einen wesentlichen Teil des Stroms für die neue PET-Sortieranlage. PET-Sortierung mit Tradition Im Jahr 1992 hat die Müller Recycling AG die erste PET-Sortieranlage der Schweiz eröffnet. Von Hand wurden damals pro Jahr rund 800 Tonnen PET-Getränkeflaschen sortiert. Die manuelle Sortierung wurde im Jahr 1994 durch erste Sortiermodule ergänzt. In den Jahren 2004 und 2015 wurde die Anlage erweitert und an den Stand der Technik angepasst. Die Anlage von 2004 wird nun komplett ersetzt, während die Anlage von 2015 mit neuen Sortiermodulen ergänzt wird. Geplant wurde die Anlage von der Borema Umwelttechnik AG aus Schwarzenbach, Kanton St. Gallen. Weitere Informationen: www.borema.ch, www.mueller-recycling.ch, petrecycling.ch |
Müller Recycling AG, Frauenfeld, Schweiz
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