| 09.04.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die EMS-Gruppe hat im Zeitraum Januar bis März 2026 einen Nettoumsatz von 487 Mio. CHF erzielt, nach 522 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Nach Unternehmensangaben war der Rückgang vor allem auf die Aufwertung des Schweizer Frankens zurückzuführen. Absatz und Betriebsergebnis (EBIT) lagen hingegen über dem Vorjahresniveau, wodurch sich die Ertragskraft weiter verbesserte. Das Unternehmen führt die Entwicklung auf seine Ausrichtung auf hochmargige Spezialitäten und Innovationen zurück. In allen Regionen sei Wachstum erzielt worden, insbesondere durch Neugeschäfte. Eine hohe Nachfrage habe vor allem bei energie- und kosteneffizienten Systemlösungen sowie bei Metallersatz-Anwendungen bestanden. Im operativen Geschäft verweist EMS auf frühzeitig angepasste Lieferkettenstrukturen, mit denen die Lieferfähigkeit sichergestellt worden sei. In den USA verkaufte Produkte würden überwiegend lokal gefertigt oder seien von Zöllen ausgenommen. Zugleich machten gestiegene Kosten für Energie, Transport und Rohstoffe nach Unternehmensangaben Anpassungen der Verkaufspreise erforderlich. Strategisch will EMS die globale Verkaufsoffensive sowie den Ausbau der technischen Vertriebs- und Entwicklungsorganisation fortsetzen. Lokale Entwicklungspartnerschaften sollen weiterhin ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie bleiben. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet die EMS-Gruppe mit einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld und anhaltenden Störungen in den globalen Lieferketten. Der Nettoumsatz dürfte währungsbedingt unter dem Vorjahresniveau liegen, während das Betriebsergebnis (EBIT) leicht über dem Vorjahr erwartet wird. Weitere Informationen: www.ems-group.com, www.emsgrivory.com |
EMS-Chemie Holding AG, Herrliberg und Domat/Ems, Schweiz
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