| 13.04.2026, 09:23 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Hauptversammlung von Mol hat nach Unternehmensangaben den Bericht des Verwaltungsrats zum Geschäftsjahr 2025 gebilligt und den Konzernabschluss festgestellt. Zudem beschlossen die Aktionäre eine Dividende von 241 Milliarden HUF (ca. 602 Mio. EUR). JUDr. Oszkár Világi und dr. György Bacsa wurden für weitere fünf Jahre in den Verwaltungsrat gewählt. Wie Mol mitteilte, lag der Gewinn vor Steuern 2025 bei 1,3 Milliarden US-Dollar (ca. 1,20 Milliarden EUR) und damit 11 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das Unternehmen führt die Entwicklung auf ein höheres EBITDA, gestiegene Abschreibungen sowie ein positives Finanzergebnis infolge der Aufwertung des ungarischen Forint zurück. Die beschlossene Ausschüttung von 241 Milliarden HUF (ca. 602 Mio. EUR) entspricht laut Mol einem Anstieg von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vorgesehen ist eine Basisdividende von rund 180 HUF je Aktie (ca. 0,45 EUR) sowie eine zusätzliche Sonderdividende von rund 120 HUF je Aktie (ca. 0,30 EUR). Daraus ergibt sich eine Gesamtausschüttung von etwa 300 HUF je Aktie (ca. 0,75 EUR). Das Clean-CCS-EBITDA des Konzerns erreichte 2025 nach Unternehmensangaben 1.185,8 Milliarden HUF (ca. 2,96 Milliarden EUR) beziehungsweise 3,369 Milliarden US-Dollar (ca. 3,10 Milliarden EUR). Das entspricht einem Zuwachs von 6 Prozent in Forint und lag über der Kapitalmarktprognose von rund 3 Milliarden US-Dollar (ca. 2,76 Milliarden EUR). Im Segment Upstream belief sich das EBITDA auf 398,7 Milliarden HUF (ca. 1,00 Milliarden EUR) beziehungsweise 1,125 Milliarden US-Dollar (ca. 1,04 Milliarden EUR). Gegenüber dem Vorjahr entspricht das in Forint einem Rückgang von 1 Prozent. MOL verweist dabei auf um 1 Prozent gestiegene Fördermengen, einen um 14 Prozent niedrigeren Brent-Preis sowie im Jahresdurchschnitt um 2 Prozent höhere TTF-Gasnotierungen in Euro. Der Bereich Downstream steigerte das Clean-CCS-EBITDA laut MOL um 10 Prozent auf 508,4 Milliarden HUF (ca. 1,27 Milliarden EUR) beziehungsweise 1,453 Milliarden US-Dollar (ca. 1,34 Milliarden EUR). Unterstützt wurde die Entwicklung durch höhere Raffineriemargen in einem volatilen Marktumfeld. Belastend wirkten sich demnach weiterhin die Petrochemie sowie ein Brand in einer Destillationseinheit der Donauraffinerie aus, durch den in den letzten beiden Monaten des Jahres zeitweise bis zu 50 Prozent der Rohöldestillationskapazität nicht genutzt werden konnten. Consumer Services erhöhte das EBITDA nach Unternehmensangaben um 20 Prozent auf 324,2 Milliarden HUF (ca. 0,81 Milliarden EUR) beziehungsweise 927 Millionen US-Dollar (ca. 0,85 Milliarden EUR). Treiber waren organisches Wachstum, vor allem im Nicht-Kraftstoff-Geschäft, sowie Einmaleffekte. Gas Midstream erzielte ein EBITDA von 73,8 Milliarden HUF (ca. 0,18 Milliarden EUR) beziehungsweise 208 Millionen US-Dollar (ca. 0,19 Milliarden EUR). Das liegt 17 Prozent unter dem Vorjahreswert in Forint. Als Ursachen nennt Mol eine Kombination aus robuster Nachfrage im Transportgeschäft, veränderten regulierten Tarifen und makroökonomischen Einflussfaktoren. Circular Economy Services wies ein EBITDA von minus 11,3 Milliarden HUF (ca. -0,03 Milliarden EUR) beziehungsweise minus 34 Millionen US-Dollar (ca. -0,03 Milliarden EUR) aus. Nach Angaben des Unternehmens war das Hochfahren des Pfandrücknahmesystems mit zusätzlichen operativen Aufwendungen verbunden. Das negative EBITDA fiel jedoch um 44 Prozent geringer aus als 2024. Mol ist ein integrierter Öl-, Gas-, Petrochemie- und Einzelhandelskonzern mit Sitz in Budapest. Das Unternehmen ist in mehr als 30 Ländern aktiv, beschäftigt rund 25.000 Menschen und betreibt drei Raffinerien, zwei Petrochemieanlagen sowie ein Tankstellennetz mit annähernd 2.400 Stationen in zehn Ländern Zentral- und Südosteuropas. Weitere Informationen: www.mol.hu |
Mol Group, Budapest, Ungarn
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