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24.06.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Gneuss: Neue Extrusionsanlage für Polyester-Umreifungsbänder für tschechische Unipack

Omni-Recyclinganlage von Gneuß, integriert in die Strapping-Bandproduktion bei Unipack - (Bild: Gneuß).
Omni-Recyclinganlage von Gneuß, integriert in die Strapping-Bandproduktion bei Unipack - (Bild: Gneuß).
Der tschechische Verpackungshersteller Unipack hat seine Produktionslinie für Polyester-Umreifungsbänder modernisiert und einen bestehenden Extruder durch eine Omni-Extrusionsanlage von Gneuss ersetzt. Die Anlage ist seit Anfang 2026 in Betrieb und führt nach Angaben des Unternehmens zu einer höheren Produktionsleistung, stabileren Prozessen sowie einem deutlich geringeren Energieverbrauch.

Unipack produziert Polypropylen- und Polyester-Umreifungsbänder auf mehreren Produktionslinien und hat seine Kapazitäten in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Im Rahmen der Modernisierung wurde eine Extrusionsanlage von Gneuss installiert, die aus einem Dosiersystem für vier Komponenten, einem MRS 90-Extruder, einer Vakuumanlage mit 25 mbar, dem Schmelzefiltersystem "RSFgenius", einem "VIS"-Onlineviskosimeter, einer Schmelzepumpe sowie einer Strappingdüse besteht.

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Ein wesentlicher Vorteil der neuen Technologie liegt im Wegfall der bislang notwendigen Materialvorbereitung. Die Verarbeitung erfolgt ohne vorgelagerte Trocknung und Kristallisation, die zuvor Verweilzeiten von fünf bis sechs Stunden erforderten. Gleichzeitig ermöglicht die Online-Überwachung der Materialviskosität eine kontinuierliche Prozesskontrolle.

Nach Angaben von Unipack konnte die Produktionsstabilität deutlich verbessert werden. Die Ausschussquote sank von zuvor sieben auf drei Prozent. Zudem treten wesentlich weniger Bandabrisse auf, wodurch Produktionsunterbrechungen reduziert werden.

Auch beim Energieverbrauch verzeichnet das Unternehmen erhebliche Einsparungen. Die neue Omni-Anlage benötigt rund 40 Prozent weniger Energie als die zuvor eingesetzte Produktionslinie. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere der Verzicht auf die energieintensive Vortrocknung sowie die energieeffiziente Auslegung der Extrusionsanlage.

Als Rohstoff verarbeitet Unipack überwiegend farbige PET-Bottleflakes, darunter grüne, rote und braune Materialien, die in der Regel nicht mehr für die Herstellung neuer Getränkeflaschen verwendet werden. Die Anlage ermöglicht dabei die Verarbeitung von bis zu 100 Prozent Recyclingmaterial.

Neben dem höheren Durchsatz hebt das Unternehmen die verbesserte Produktqualität hervor. Insbesondere die mechanischen Eigenschaften der Umreifungsbänder, darunter Dehnungs- und Streckwerte, konnten verbessert werden. Die gleichmäßige Qualität der Produkte wurde nach Angaben von Unipack auch von Endkunden positiv bewertet.

Weitere Informationen: gneuss-mc.com, www.gneuss.com, www.unipack.cz

Gneuss Kunststofftechnik GmbH + Gneuss MC GmbH & Co. KG, Bad Oeynhausen

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