| 05.02.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In einer an die europäische Kunststoff-Verarbeitungsindustrie gerichteten Botschaft zum Neuen Jahr 2009 unterstrich Alexandre Dangis, Geschäftsführer der in Brüssel ansässigen Branchenorganisation EuPC (European Plastics Converters, www.plasticsconverters.eu) die Maßnahmen, die die EuPC in einer Reihe von Treffen auf hoher Ebene mit der Europäischen Kommission und der Europäischen Investitionsbank vorgeschlagen hat, um Unterstützung für die Industrie sicher zu stellen und auf die strategische Bedeutung der Kunststoff-Verarbeitung in einer Wirtschaft mit ausgewogener Produktionsbalance hinzuweisen. Im Dezember 2008 besuchte eine EuPC-Delegation der die Automobilindustrie beliefernden europäischen CEOs die EU-Kommission, General Direktion Unternehmen, Referat Automobilindustrie, um auf die kritische Lage der Branche hinzuweisen. "Tausende von verlorenen Arbeitsplätzen in der Automobil-Lieferkette und laufend neue Konkurse, dazu ein sehr schwacher Start im Januar", sagte Dangis. Dangis´ Botschaft war, dass die der Automobil-Industrie zur Verfügung gestellte Hilfe der EU und der Mitgliedstaaten auch den Zulieferern aufgrund deren enger Integration in die Lieferkette und deren strategische Bedeutung für die Erhaltung des Know-how´s von Komponenten-Herstellern innerhalb der EU gewährt werden sollte. "Der Finanzkrise folgt nun die Industrie-Krise und die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission müssen alle EU-Unternehmen stützen, um in diesen sehr schwierigen Gewässern zu steuern", führte Dangis weiter aus. Dies wurde während einer Sitzung mit Mitgliedern des Kabinetts von Günter Verheugen, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, am 16. Januar 2009 bestätigt. Auch hatte die EuPC am 21. Januar Gespräche mit der Europäischen Investitionsbank EIB, um den Zugang zu Finanzmitteln in der Lieferkette zu sichern, und Dangis lud einen Vertreter der Bank ein, an einer EuPC-Sitzung mit den nationalen Kunststoff-Verbänden am 10. März 2009 teilzunehmen. EuPC und EuPR, der Verband der europäischen Kunststoffrecycler, sind von der Europäischen Kommission, General Direktion Umwelt, eingeladen worden, um über die weiteren Folgen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf den Kunststoffrecycling-Märkten zu diskutieren. Die Kommission wurde vom EU-Rat der Umweltminister aufgefordert, Lösungen und Maßnahmen, die das Recycling in diesen wirtschaftlichen Krisenzeiten stützen, vorzulegen. Dangis sagte, daß "europäische Kunststoff-Verarbeiter führend in Innovationen und Investitionen waren, aber ohne eigenes Verschulden wegen des wirtschaftlichen Niedergangs und wegen der Notlage der nachgelagerten Industrien, wie es die Autohersteller sind, einer Krise gegenüberstehen. Es ist sehr wichtig, dass die EU und die Mitgliedstaaten die Bedeutung dieses Sektors erkennen und den europäischen Unternehmen durch diese beispiellose wirtschaftliche Unsicherheit hindurch helfen. Die Kunststoff-Industrie hat so viel zum langfristigen Überleben der Endverbraucher-Industrien und zur Lösung breiter Themenbereiche wie dem Klimawandel beizutragen, dass es unerlässlich ist, dass die Regierung so viel Unterstützung wie möglich gibt." |
European Plastics Converters, Brüssel, Belgien
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