| 06.08.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Kunststoff-Hersteller ZA Tarnów blickt sehr optimistisch in die Zukunft. „Ich möchte sagen, dass wir die Krise hinter uns haben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jerzy Marciniak. Selbst wenn wieder schwierigere Zeiten zurückkämen, sei sein Unternehmen sehr gut darauf vorbereit. „Wir haben Bargeld“, erklärte der Manager. Außerdem profitiere seine Gruppe nun von der Modernisierung, die der Vorstand in den vergangenen zwei Jahren vorangetrieben habe. Dazu gehörte die Restrukturierung des Finanzwesens und der Verwaltung. „Wir sind strukturell auf eventuell schwierigere Zeiten vorbereitet“, sagte Marciniak. Die Perspektive sei nicht schlecht, da schließlich finanzielle Mittel und auch eine Kreditwürdigkeit vorhanden sei. Der Hersteller hat nach den ersten drei Monaten seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 2,2 Millionen Euro halbiert. Die Erlöse steigerten sich hingegen um 33,4 Prozent auf 89,4 Millionen Euro. Die Finanz-Zeitung „Parkiet“ berichtet, ZA Tarnow habe im zweiten Quartal „gute Ergebnisse erzielt.“ Das Unternehmen stellt unter anderem Caprolaktam her, das bei der Erzeugung von Polyamid-6 notwendig ist. Weitere Informationen: www.azoty.tarnow.pl/en |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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