| 16.08.2010 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der polnische Kunststoff-Hersteller ZA Tarnów lastet seine Produktion nach einer Havarie im Juli (Siehe auch plasticker-News vom 27.7.2010) wieder zu fast hundert Prozent aus. Das berichtet das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung. Es geht um die Herstellung des Rohstoffes Caprolaktam, der für die Erzeugung von Polyamid-6 notwendig ist. Eine technische Störung hatte im Juli dazu geführt, dass ZA Tarnów seine Kapazitäten nur zu 70 Prozent auslasten konnte. Die Kosten für die Reparaturen würden durch einen Versicherer abgedeckt, heißt es in der Erklärung. Das internationale Kunststoff-Portal „eplastics.pl“ schätzt, dass das Unternehmen durch diese Unterbrechung rund drei Prozent seiner Jahresproduktion verloren hat. ZA Tarnów hat nach den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seinen Erlös im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 33 Prozent auf 89,4 Millionen Euro erhöht. Der operative Gewinn ging von 4,8 auf 3,9 Millionen Euro zurück. Netto verbuchte die Gesellschaft ein Plus von 2,3 Millionen Euro. Zwölf Monate zuvor waren es noch 4,4 Millionen Euro gewesen. Weitere Informationen: www.azoty.tarnow.pl/en |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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