| 28.10.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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TecPart – Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V. vergibt in diesem Jahr zum 15. Mal den TecPart-Innovationspreis. Wie seine Vorgänger will er die aktuelle Innovationskraft der Kunststoffverarbeitung widerspiegeln. Auch trägt er nach Angaben des Verbandes dazu bei, das qualitative Wirken dieses bedeutenden Industriezweiges stärker im allgemeinen Bewusstsein zu verankern. Die Hersteller technischer Kunststoff-Produkte gehören seit Jahrzehnten zu den Pionieren der technischen Entwicklung. Daher wurden und werden die technischen Kunststoffteile trotz ihrer häufig bedeutenden Funktion vielfach kaum wahrgenommen. Dies zu ändern ist gleichermaßen Ziel des TecPart-Preises. Die prämierten Produkte zeichnen sich durch herausragende konstruktive, fertigungstechnische und kunststoffgerechte Lösungen aus und sind zudem häufig Ersatz für andere Werkstoffe. Die Branche trägt mit diesen innovativen neuen Produkten und Prozessen zu Lösungen bei, mit denen die Märkte von morgen erobert werden können und damit Arbeitsplätze erhalten bzw. geschaffen werden.Die hochkarätige Jury, bestehend aus den Professoren Jäger ( FH Würzburg-Scheinfurt), Endemann (BASF, Ludwigshafen); Stauber (ex. BMW/Uni Erlangen-Nürnberg); Braun (DKI, Darmstadt); und Frau Metzech (Airbus, Operation GmbH, Bremen) sowie Herrn Holzinger (KraussMaffei, München) bewerteten fachkundig die eingereichten Teile und Baugruppen. Die besondere Herausforderung bestand auch dieses Mal darin, die Produkte bezogen auf Ihre Produktionsverfahren (Spritzgießen, Tiefziehen, Extrudieren) gerecht zu bewerten. Am Ende erreichten 17 der eingereichten Produkte die notwendige Punktzahl und wurden prämiert. Andreas Röders Vorsitzender des TecPart-Innovationspreis fasst treffend zusammen: „Es gibt wohl kaum einen besseren Gradmesser für die Leistungsfähigkeit und die Kompetenz der deutschen Kunststoffverarbeiter“. Anlässlich des Eröffnungstages der K 2010 wurden die Preise in Düsseldorf an folgende Unternehmen überreicht: • ADOMA GmbH aus Wangen, vertreten mit einer im 3-K-Verfahren gespritzten Blende für eine Einstiegsleiste • BBP Kunststoffwerk Marbach Baier GmbH aus Marbach a.N., vertreten mit einer Blende in Klavierlackoptik für die Heckklappe des Passat CC • Fried Kunststofftechnik GmbH aus Urbach, vertreten mit einem im TSG-Verfahren gespritzten Montageträger als Designgehäuse für ein Dialysegerät • G.A. Röders GmbH & Co. KG aus Soltau, vertreten mit zwei Gehäusen für pneumatische Steuerungen herausragend durch die komplizierte Bohrung • GAUDLITZ GmbH aus Coburg, vertreten mit einem Zahnsegment, Zahnrad • GEALAN Formteile GmbH aus Oberkotzau, vertreten mit einem Dichtrahmen und Deckel für eine Gebläsewanne sowie einem Heizblock mit integriertem Durchflusssensor • GUSTAV MAGENWIRTH GmbH & Co. KG aus Bad Urach, vertreten mit einer hydraulischen Felgenbremse für Fahrräder, die die meisten üblichen Metallelemente durch Kunststoff ersetzt • HONASCO Kunststofftechnik GmbH & Co. KG aus Bad Salzuflen, vertreten mit einem 3-Komponenten Haltering mit Stützring, gefertigt in Hybridtechnik • KLAUS KUNSTSTOFFTECHNIK GmbH aus Memmingen, vertreten mit einer Backform sowie mit einem hochfesten Gaswarnmessgerät • KTS Kunststoff Technik Schmölln GmbH aus Schmölln, vertreten mit dem Adapter System für das CSEasy Rad Reifen System • Kunststoff Helmbrechts AG aus Helmbrechts, vertreten mit dem Wirelution sowie der Sony Bezel C344 gefertigt im 3D-In-Mold-Labelling-Verfahren • Miele & Cie. KG aus Warendorf, vertreten mit einer Waschautomatentür • STEWO Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG aus Helmbrechts, vertreten mit einem komplexen Lenkradfunktionshebel Weitere Informationen: www.tecpart.de K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 8a, Stand F11-06 |
TecPart-Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V., Frankfurt
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