| 24.01.2011, 06:35 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der börsennotierte polnische Kunststoffhersteller und Automobilzulieferer Boryszew hat sich für die zweite Runde des Verkaufsverfahrens für das insolvente deutsche Branchenunternehmen SaarGummi qualifiziert. Wie Boryszew an die Börse Warschau meldete, ist das am Mittwoch eingereichte unverbindliche Angebot des Unternehmens zur Übernahme von SaarGummi noch am gleichen Tag angenommen worden. Das Angebot bezieht sich auf die Aktiva der SaarGummi GmbH, der SaarGummi Deutschland GmbH sowie die Anteile von SaarGummi an Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Die SaarGummi-Gruppe betreibt zwölf Produktionsstandorte in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Russland, Spanien, Brasilien, den USA und Indien, davon werden drei als Joint Ventures geführt. Von der potenziellen Übernahme von SaarGummi verspricht sich Boryszew Synergieeffekte durch die Kopplung mit der im letzten Jahr übernommenen italienischen Maflow-Gruppe. Nach der Übernahme von Maflow hatte Boryszew die Ambition verkündet, unter die Top-100 der Automobilzulieferer weltweit aufzusteigen. Für die ersten drei Quartale 2010 meldete Boryszew in konsolidierten Zahlen einen Umsatzanstieg um 36,6% auf 2,221 Mrd. PLN (555 Mio. EUR). Der Betriebsgewinn konnte dabei um knapp 60% auf 141 Mio. PLN (35,3 Mio. EUR) gesteigert werden, der Nettogewinn fiel mit 88,9 Mio. PLN (22,2 Mio. EUR) sogar mehr als doppelt so hoch aus wie in der Vorjahresperiode (36,6 Mio. PLN). Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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