| 18.10.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Das WPC-Fertigbausystem von Delta-Wood eignet sich für Notunterkünfte, da es speziell für schnelle und einfache Montage entwickelt wurde. Das Hauptthema im Bereich WPC sei heutzutage demnach die Senkung der Herstellungskosten, insbesondere der Materialkosten, welche mit ca. zwei Dritteln der gesamten Herstellungskosten zu Buche schlagen und somit den größten Kostenfaktor darstellen. Also suchen die Hersteller verstärkt nach Lösungen wie Verarbeitung von recycelten Materialien, Verwendung von präziseren Dosieranlagen, Erweiterung des Prozessfensters und sorgfältige Kontrolle und Bewertung von Möglichkeiten zur Minimierung der Ausschussquoten. Diese Entwicklungen hätten einen starken Trend hin zur WPC-Coextrusion eingeleitet. Die Kosten könnten durch Einsparungen bei den Rezepturen für das unsichtbare Kernmaterial um 20 bis 25 % reduziert werden (z.B. durch den Einsatz von Rezyklaten), heißt es weiter. Die für die Außenschicht verwendeten Coextrusions-Rezepturen haben generell einen höheren Gehalt an Stabilisatoren und Pigmenten und werden für die jeweiligen Erfordernisse der lokalen Märkte entwickelt und maßgeschneidert, während für den unsichtbaren Kern eine kostengünstige Rezeptur zum Einsatz komme. Der Markt für WPC zeige jährliche Wachstumsraten von 10 bis 40 %. Terrassen- und Bodenbeläge (Decking) seien nach wie vor das wichtigste Produktsegment mit einem Marktanteil von 75 %. Um auch zukünftig vergleichbare Wachstumsraten realisieren zu können, suche man in der Branche ständig nach neuen Anwendungen mit einem hohen Produktionsvolumen, um in diesem sich dynamisch entwickelnden Marktsegment weiter zu expandieren. Coextrusions-Anlage zur Herstellung von WPC-Bodenbelägen battenfeld-cincinnati habe sich alle diese Entwicklungen zu eigen gemacht und werde gemeinsam mit seinem Partner Beologic bei seiner Produktvorführung im November eine Hochleistungs-Coextrusions-Anlage zur Herstellung von WPC-Bodenbelägen zeigen, sowie ein von Delta-Wood entwickeltes Baukastensystem für Fertighäuser. Die Extrusionsanlage besteht aus einer fiberEX 92 als Hauptextruder und einer fiberEX 38 in "Space-Saver"-Ausführung mit äußerst geringer Aufstellfläche als Coextruder. Werkzeuge und Material für die Produktion der 160 mm breiten und 30 mm dicken 7-Kammer-Bodenbeläge werden von Beologic gestellt, die Nachfolge stammt aus der baseBEX-Serie von battenfeld-cincinnati. Fertigbausystem „simply housing“ von Delta-Wood Zusätzlich wird battenfeld-cincinnati das Fertigbausystem „simply housing“ von Delta-Wood ausstellen, dessen Elemente zu 100 % aus Holzfaser-Verbundwerkstoff (WFC) bestehen. Dieses Fertigbausystem wird als eine ideale Lösung für Notunterkünfte und preiswerten Wohnraum beschrieben, beispielsweise in Mittel- und Südamerika. Das System besteht aus einem Satz von vorgefertigten Elementen zur Selbstmontage, woraus die Unterkünfte jeweils schnell und problemlos vor Ort aufgebaut werden können. Nach Aussage von Delta-Wood sind auch wärmegedämmte sowie sturm- und erdbebensichere Modelle verfügbar. Als potenzielle Abnehmer werden u.a. Hilfsorganisationen, staatliche Behörden und das Militär genannt. Die Zusammenarbeit zwischen battenfeld-cincinnati und Delta-Wood begann vor mehr als zehn Jahren. Die beiden Unternehmen entwickelten gemeinsam ein Verfahren zur Verarbeitung von langfaserigen WFC-Verbundstoffen und verfügen über gemeinsame Patente für Spezialanlagen zur Verarbeitung von Holzfaser-Verbundstoffen (WFC). battenfeld-cincinnati beliefert den weiteren Angaben zufolge die WPC-Industrie seit über 15 Jahren und hat demnach bisher weltweit mehr als 250 Extrusionsanlagen installiert. Weitere Informationen zur WPC-Konferenz in Wien.Weitere Informationen: www.battenfeld-cincinnati.com |
battenfeld-cincinnati, Bad Oeynhausen/Wien
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