| 05.04.2012, 11:55 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Zwei Todesopfer waren nach dem Brand in der von Evonik betriebenen Anlage im Chemiepark Marl zu beklagen. Das Unternehmen bedauerte in einer Stellungnahme diese Unfallfolgen zutiefst und unterstützt die Ermittlungen der Behörden zur Brandursache auch mit eigenen Untersuchungen. In der Anlage wird CDT (Cyclododecatrien) produziert, ein Ausgangsstoff zur Kunststoffherstellung. Aus CDT entsteht Laurinlactam, das als Monomer für Polyamid 12 (PA12) eingesetzt wird. Direkt betroffen sind damit die Produktfamilien Vestamid, Vestamelt, Vestosint und Vestenamer. Zurzeit sei der volle Umfang des Schadens noch nicht absehbar. Evonik rechnet aber mit erheblichen Einschränkungen in der Lieferfähigkeit von CDT-basierten Produkten. Andererseits zeigt man sich zuversichtlich, Lieferengpässe mit Substituten wie Vestamid Terra reduzieren zu können. Diese biobasierten Polymere sollen in vielen Anwendungen entsprechend modifiziert annähernd die gleichen Materialeigenschaften aufweisen können wie PA12. Um die volle Lieferfähigkeit schnellstmöglich wiederherzustellen, werde bereits jetzt mit Hochdruck an der Reparatur der Anlage gearbeitet. Nicht Laurinlactam basierte Hochleistungskunststoffe wie Trogamid (PA 6-3-T Formmassen), Vestamid HTplus (Polyphthalamid), Vestodur (Polybutylenterephthalat), Vestoran (modifiziertes Polyphenylenether) und Vestakeep PEEK (Polyetheretherketon) seien weiterhin uneingeschränkt verfügbar. Weitere Informationen: www.evonik.com |
Evonik Industries AG, Essen
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