| 29.06.2012, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Recyclingzahlen im Bereich PVC-Altfenster, -Rollladen und -Türen haben auch im Jahr 2011 weiter zugelegt. Die Output-Menge an PVC-Recyclat aus Altfenstern, Türen und Rollladen lag bei 19.100 Tonnen, meldete die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH, Bonn. „Rechtzeitig zum 10-jährigen Bestehen steuern wir damit auf die 20.000-Tonnen-Marke zu und hoffen, diese bis Jahresende zu überspringen. Seit Gründung der Gesellschaft im Jahr 2002 haben wir die Recyclingmenge somit verfünffacht“, erläuterte Geschäftsführer Michael Vetter. Dies sei ein gemeinsamer Erfolg von Kunststofffenster-Profilherstellern, Rewindo und Recyclingpartnern. Zugleich stelle das Ergebnis einen guten Start für das neue europaweite Aktionsprogramm „VinylPlus“ dar. Deutlicher Anstieg bei Produktionsabfällen Insgesamt wurden demnach im zurückliegenden Jahr 27.670 Tonnen Altfenster (inkl. Glas, Metall und Gummi) eingesammelt und anschließend durch die Rewindo-Recyclingpartner Tönsmeier Kunststoffe GmbH & Co.KG, Höxter, und VEKA Umwelttechnik GmbH, Hörselberg-Hainich, zu PVC-Regranulat verarbeitet. Das Bruttopotenzial bei Altfenstern, Rollladen und Türen lag bei 35.400 Tonnen, die erfassbare und verfügbare Menge bei 24.780 Tonnen. Die Recyclingmenge von Produktionsabfällen, die nicht „inhouse“, also in den Anlagen der Profilhersteller, verwertet wurden, verzeichnete in 2011 erneut einen deutlichen Anstieg auf 79.500 Tonnen. Ein weiterer Trend setzte sich demnach fort: „Die Zweitnutzung von ausgebauten PVC-Altfenstern, z.B. in Garagen, Anbauten oder im Ausland, ist weiterhin rückläufig. Gegenüber 2005 haben sich die Mengen in etwa halbiert“, berichtete Vetter. Blick auf andere europäische Länder gerichtet Im Jubiläumsjahr 2012 ist der Blick bereits fest auf eine weitere Ausdehnung des Kunststofffenster-Recyclings in andere europäische Länder gerichtet. Erste konkrete Projekte für Belgien wurden bereits verabredet. Das technisch ausgereifte Verfahren des werkstofflichen Recyclings von PVC-Altfenstern in einem geschlossenen Materialkreislauf gilt vielen Experten als vorbildlich und ökologisch glaubwürdig. „Wir sind daher überzeugt, dass künftig vermehrt Altfenster auch aus anderen Ländern zur Erhöhung der Rewindo-Recyclingquoten und zur Erreichung der Recyclingziele von „VinylPlus“ beitragen werden“, so Vetter. Als weiteren Katalysator sieht er die Energiewende und die damit verbundenen neuen Gesetze und Richtlinien für Wohngebäude in Deutschland und Europa: „Sie werden eine neue Welle von energetischen Sanierungen auslösen. Von den ausgedienten PVC-Altfenstern sollen dann möglichst viele in unseren Recyclinganlagen landen.“ Weitere Informationen: rewindo.de |
Rewindo GmbH, Bonn
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