| 13.01.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Illertissen hat die Produktions- und Montagefläche des Standortes Györ, Ungarn, deutlich erweitert. Weiss hat hier bisher nach eigenen Angaben insgesamt rund 5,5 Mio. € investiert (siehe auch plasticker-News vom 7.5.2013). Weiss produziert anspruchsvolle Spritzgussbauteile vor allem für die Automobilindustrie und hat 2007 das Werk in Györ eröffnet, um die dortigen Produktionswerke der Automobilhersteller zu beliefern und - im zweiten Schritt - einen eigenen Kundenkreis in Osteuropa aufzubauen. Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Jürgen B. Weiß: „Von 2007 bis 2010 haben wir vom Stammhaus Illertissen aus auch die Aufträge für Györ akquiriert. Inzwischen steht auch der Vertrieb dort auf eigenen Beinen und konnte in den vergangenen zwei Jahren namhafte ungarische Unternehmen als Kunden gewinnen und erwirtschaftet zwischenzeitlich 20 % des Györ-Umsatzes aus eigener Akquise. Dazu gehören neben Automobilzulieferern auch Unternehmen aus dem Maschinenbau.“ Die Erweiterung der Produktionsfläche von 2.000 auf 5000 qm hat zum Ziel, die Produktions- und Montagekapazitäten der steigenden Nachfrage anzupassen. Auch die sehr gute Auslastung im Stammwerk Illertissen hat den weiteren Angaben zufolge die Entscheidung, in Györ zu investieren, beeinflusst. Weiss hat in Deutschland neue Maschinen für die Produktion von anspruchsvollen Spritzgusskomponenten in Hart-Weich-Technologie sowie mit angespritzten Dicht- und Schäumelementen angeschafft. Da dort die Ausbaumöglichkeiten begrenzt sind, wurden andere Maschinen nach Györ transferiert. Das Werk Györ arbeitet nach den gleichen Standards und Qualitätsmaßstäben wie der Stammsitz Illertissen. Die einzigen Unterschiede in der Arbeitsteilung beider Werke sind der höhere Automationsgrad in Illertissen und die Tatsache, dass Györ überwiegend für osteuropäische Kunden produziert. Derzeit fertigt das Werk in Györ auf 20 Spritzgießmaschinen hochwertige technische Kunststoff-Spritzgusskomponenten, die in nachfolgenden Prozessschritten zu einbaufertigen Bauteilen komplettiert werden können. In den im November 2013 in Betrieb genommenen 2. Bauabschnitt hat Weiss 0,9 Mio. € Baukosten und weitere 600.000,-- € in den Ausbau des Maschinenparks investiert. Jürgen B. Weiss: „Wir sind gut ausgelastet und werden daher in 2014 nochmals 700.000 € in Maschinen und Anlagen investieren.“ Parallel soll auch in Illertissen investiert werden. Dort ist für 2014 u.a. die Anschaffung der fünften 2K-Spritzgießmaschine geplant, auf der u.a. Automotive-Komponenten wie beispielsweise Akustik- und Feuchtigkeitssperren bzw. Teile für die Karrosserieversteifung gefertigt werden. Weitere Informationen: www.weiss-kunststoff.de |
Weiss Kunststoffverarbeitung GmbH & Co, Illertissen
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