| 08.11.2017, 12:34 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Yaskawa verstärkt seine Präsenz in Europa und baut seine erste europäische Roboterfabrik in Slowenien. „Damit setzen wir unsere Strategie, einen Premium-Kunden-Service zu bieten, konsequent um“, so Bruno Schnekenburger, President Robotics Division Europe. Neben drei weiteren Bauprojekten in Europa wurde am 2. November in der slowenischen Stadt Kocevje der Spatenstich für dieses Projekt gesetzt. Yaskawa gilt als einer der weltweit größten Anbieter von Industrierobotern, Antriebs- und Automationstechnik. Das japanische Unternehmen verfolgt in Europa eine ambitionierte Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen. Ab dem Jahr 2018 sollen nun die ersten Motoman Roboter von Yaskawa aus rein europäischer Fertigung hergestellt werden. Dafür werden jetzt eine neue Roboterproduktion sowie ein neues europäisches Robotik-Entwicklungszentrum in Slowenien gebaut. Das Werk soll laut Yaskawa etwa 80 Prozent des europäischen Bedarfs an Robotern decken. Das Investitionsvolumen liegt den Angaben zufolge bei rund 25 Millionen Euro. Außerdem sollen hierfür bei Yaskawa ca. zweihundert neue Arbeitsplätze entstehen und weitere bei den europäischen Zulieferern. Die Robotics Division beschäftigt aktuell europaweit ca. 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland. Insgesamt beschäftigt Yaskawa rund 350 Entwicklungs- und Applikationsingenieure in Europa. Bruno Schnekenburger, President der Robotics Division von Yaskawa Europe GmbH, sagte anlässlich der Eröffnung: „Die neuen Produktions- und Entwicklungskapazitäten ermöglichen uns, unseren Kunden in Europa kürzeste Lieferzeiten sowie erweiterte Möglichkeiten an kundenspezifischen Robotik-Lösungen anzubieten. Damit wollen wir die Zusammenarbeit mit ihnen weiter vertiefen und gemeinsam mit unseren Maschinenbaukunden und unseren Systemintegratoren weiter Marktanteile ausbauen. Mit den erweiterten regionalen Entwicklungskapazitäten rücken wir noch näher an europäische Markt- und Techniktrends heran.“ „Europa ist in vielen Technologien führend und wir wollen unseren Kunden konsequent zeigen, dass wir gerne hier sind, um mit ihnen noch effizientere Lösungen zu entwickeln“, ergänzte Manfred Stern, President und CEO von Yaskawa Europe GmbH. Drei weitere Großprojekte Neben dem neuen Roboterwerk baut Yaskawa aktuell an drei weiteren Großprojekten: Mehr als 10.000 qm Produktions- und Bürofläche werden in Nantes, Frankreich, errichtet. Im schwedischen Torsås entstehen eine neue Fabrikhalle sowie neue Büroarbeitsplätze. Die Fertigstellung dieser neuen Gebäude ist ebenfalls für Ende 2018 geplant. Bereits weit fortgeschritten ist den Angaben nach hingegen der Erweiterungsbau mit 4.000 qm Produktions- und Lagerfläche und 1.200 qm Bürofläche am europäischen Hauptsitz für Robotics in Allershausen, Deutschland, der bereits im Januar 2018 bezogen werden soll. Die Investitionen sind Teil der Europa-Initiative des Konzerns, wie sie Ende letzten Jahres von Hiroshi Ogasawara, President und CEO von Yaskawa Electric, sowie von Manfred Stern, Corporate Vice President Yaskawa Electric und CEO der Yaskawa Europe, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgestellt wurden. Neben dem Ausbau der Infrastruktur beinhaltet die Strategie auch die Stärkung des Entwicklungs- und Applikations-Engineering sowie Akquisitionen, um die Bereiche ‚Energy‘ und ‚Marine‘ zu stärken. Weitere Informationen: www.yaskawa.eu.com |
Yaskawa Europe GmbH, Allershausen
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