| 10.03.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Ein komplett neues Bachelor- und Masterstudium der Materialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik soll es ab dem Wintersemester 2009/10 an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU, www.jku.at) geben. Die Disziplinen Kunststofftechnik, Polymer-Chemie und Maschinenbau stellen drei Grundpfeiler des neuen Studiums dar, zusätzlich müssen drei neue Institute (Polymere Process Engineering, Polymere Product Engineering und Innovative Materials) an der Universität eingerichtet werden. Damit wird auf die steigenden Anforderungen der Oberösterreichische Kunststoffindustrie reagiert, die als Hightechbranche der Zukunft mit überdurchschnittlichem Wachstum gilt. Es werden verstärkt AbsolventInnen mit Kenntnissen der Materialwissenschaften, insbesondere in den Bereichen Kunststoff und Maschinenbau, benötigt. Vor allem die Herstellung und Konstruktion von Kunststoffbauteilen ist essentiell für die Industrie, um sich international behaupten zu können. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt die JKU parallel zum neuen Studium auf die Interdisziplinarität verschiedener Fachrichtungen: Maschinenbau, Materialwissenschaften sowie Kunststofftechnik. Ebenso ist die Kombination von wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Kenntnissen sehr gefragt. So will die Johannes Kepler Universität in Zukunft auch einen Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik ausbilden. „Ich bin mir sicher, dass die JKU damit einen weiteren Megatrend aufgegriffen hat und auch in Zukunft wichtige Beiträge zur Schonung unserer Ressourcen und zur Energieeinsparung liefern wird. Um die Anlaufphase möglichst kurz zu halten, wird es ein abgestimmtes gemeinsames Vorgehen von Bund, Land und Industrie geben“, betont Rektor Richard Hagelauer. OMV Generaldirektor Stv. und Borealis Aufsichtsratspräsident Dr. Gerhard Roiss: „Kunststoff ist der Werkstoff der Zukunft. Das Land Oberösterreich verfügt dabei über wesentliche Erfolgsfaktoren und unterstützt aktiv den Ausbau des Kunststoffstandortes. Borealis baut Linz in den nächsten Jahren zum weltweiten Forschungszentrum aus, dabei waren die Weichenstellungen des Landes OÖ für diesen Schritt entscheidend. Durch den Ausbau der Forschungs- und Bildungsinfrastruktur in OÖ werden perfekte Voraussetzungen geschaffen. Mit dem neuen Studium der Kunststofftechnik erfüllt die JKU in Linz nun die Anforderungen der Industrie nach exzellent ausgebildeten Fachkräften und Forschern, die wir zum weiteren Wachstum in unserer Branche so dringend benötigen. Es freut mich, dass dieser zukunftsweisende Schritt so schnell umgesetzt werden konnte.“ |
Johannes Kepler Universität Linz, Linz, Österreich
» insgesamt 3 News über "JKU" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Barlog Plastics: Metallersatz, nachhaltige Entwicklung und funktionalisierte Compounds im Fokus
BASF: Erhöhung der BDO-Produktion in Ludwigshafen zur Stabilisierung der europäischen Versorgung
Meist gelesen, 10 Tage
SKZ: Erweiterte Infrastruktur um CO₂-Schneestrahlanlage zur Reinigung von Kunststoffoberflächen
BASF: Erhöhung der BDO-Produktion in Ludwigshafen zur Stabilisierung der europäischen Versorgung
Meist gelesen, 30 Tage
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
Meist gelesen, 90 Tage
Aequita: Übernahme des europäischen Olefin- und Polyolefingeschäfts von Sabic
Vynova Wilhelmshaven: Geschäftsbetrieb stabilisiert – Investorenprozess gestartet
Kuteno 2026 + KPA Bad Salzuflen 2026: Hoher Buchungsstand und wachsendes Ausstellerfeld
Domo Chemicals Deutschland: Anlagen gehen in den Notbetrieb
Aequita: Acquisition of Sabic’s European Olefins and Polyolefins Business
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|