| 27.02.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH (www.mewa-recycling.de) hat kürzlich nach nur achtmonatiger Bauzeit im niederösterreichischen Kematen eine hochmoderne Kühlgeräte-Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen. In der neuen Entsorgungsstätte sollen künftig bis zu 300.000 Kühlgeräte im Jahr aufbereitet und dabei etwa 90 Tonnen FCKW zurückgewonnen werden. Das effiziente Aufbereitungsprinzip des patentierten Querstromzerspaners QZ legt in einem Verarbeitungsschritt die einzelnen Fraktionen frei. Der QZ trennt die Materialverbunde der Kühlgeräte in Eisen, Aluminium, Kupfer und Kunststoff auf. Die Maschine verarbeitet in einem isolierten System etwa 60 Kühlgeräte pro Stunde und zerlegt mit ihren rotierenden Ketten die einzelnen Fraktionen komplett. Der zerkleinerte PU-Schaum wird abgesiebt und von den FCKW-Resten befreit. Das umweltschädliche Gas wird schließlich in der Cryokondensation abgekühlt und verflüssigt, danach in Spezialbehältern gesammelt und später entsorgt. Im Anschluss an den QZ trennen maschinelle Verfahren das Eisen, andere Metalle sowie die Kunststoffe voneinander ab. Sauber getrennt sollen die Produkte auch bei den aktuell schwierigen Marktbedingungen hohe Erlöse erzielen. Die künftige Betreibergesellschaft der Anlage ist die neu gegründete UFH RE-cycling GmbH mit Sitz in Wien. Die ist ein Joint Venture der UFH Holding GmbH, der Marktführer unter den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen und REMONDIS, einem der weltweit größten Dienstleister im Bereich der Kreislaufwirtschaft. 30 Mitarbeiter sorgen im 3-Schicht-Betrieb zusammen mit der modernen Maschinentechnologie für die hohe Durchsatzleistung von gut 1.000 Kühlgeräten pro Tag. Damit dürfte der Gesamtbedarf in der Alpenrepublik durch die neue Anlage gedeckt sein. |
MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH, Gechingen
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