| 18.05.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Das Kunststoff-Zentrum SKZ ist mit seiner „Herstellung technischer Keramik aus Wood-Polymer-Composites“ ein „Ausgewählter Ort 2012“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Biogene keramische Werkstoffe auf Holzbasis werden entwickelt, um kostengünstige technische Keramiken herzustellen. Bisher ist die Formgebung allerdings auf relativ einfache Geometrien beschränkt. Durch den Einsatz von Wood-Polymer-Composites, die unter anderem aus Holz und Kunststoff bestehen, können solche Keramiken nun deutlich näher an der endgültigen Kontur produziert werden. Dies und die Verwendung preiswerter Ausgangsmaterialien bringen sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile gegenüber herkömmlichen technischen Keramiken mit sich. Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ wird seit 2006 von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert. Dr. Hans Kraus von der Deutschen Bank (Managing Director Member Global Operating Commitee PBC, PCAM - Private & Business Clients) überreichte Prof. Dr. Martin Bastian, Institutsdirektor am SKZ, die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2012“ und betonte: „Mit seinen Materialentwicklungen ist das Kunststoff-Zentrum ein lebendiges Beispiel für die Innovationsfähigkeit des Standort Deutschlands und der Region Franken.“ Prof. Dr. Martin Bastian kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgewählter Ort‘ im Land der Ideen zu sein. Für uns ist diese Auszeichnung nicht nur Bestätigung der geleisteten Arbeit, sondern in gleichem Maße auch Ansporn für die Zukunft, als Kunststoff-Zentrum Innovationsträger für die Branche zu sein.“ Die Kunststoffbranche ist bekannt für ihr enormes Innovationspotenzial. Bei immer kürzer werdenen Lebenszyklen, steigenden Anforderungen und wachsendem Wettbewerbsdruck, hat kaum eine andere Werkstoffgruppe die Gesellschaft in den letzten Jahren so stark geprägt wie die Kunststoffe. In immer mehr Bereichen werden klassische Materialien wie Metall oder Glas bereits durch Kunststoffe ersetzt. „Dem steigenden Anspruch an innovativen Produkten und neuen Anwendungen tragen wir im SKZ Rechnung und folgen deshalb z.B. dem Trend zur Entwicklung hochspezialisierter Kunststoffe. Die Erforschung und Entwicklung maßgeschneiderter Compounds, die optimierte Fertigung von Kunststofferzeugnissen, die Qualitäts- und Güteprüfung der Produkte, die Aus- und Weiterbildung zur sicheren und wirtschaftlichen Verarbeitung und letztlich die Zertifizierung der verarbeitenden Betriebe ist ein in seiner Fülle einzigartiges Portfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wie es in Deutschland nur das SKZ bietet“, sagt Prof. Dr. Martin Bastian. „Hinter den ‚Ausgewählten Orten 2012‘ stehen Ideen, die begeistern – von Menschen, die echtes Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt und Zukunft in Deutschland“, begründete Dr. Hans Kraus das Engagement der Deutschen Bank. Aus über 2.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern das Kunststoff-Zentrum SKZ mit seiner „Herstellung technischer Keramik aus Wood-Polymer-Composites“ als Preisträger aus. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Keramische Werkstoffe der Universität Bayreuth. Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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