| 05.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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PUR-Schäume haben "naturgemäß" die Angewohnheit, im Spritzgusswerkzeug haften zu bleiben. Um dies zu verhindern, besprüht man üblicherweise die Innenseiten der Werkzeuge mit Trennmitteln, die sich jedoch auf dem fertigen Kunststoffteil ablagern können. Alternativ wird eine dauerhafte Beschichtung aufgebracht, wofür allerdings die Demontage, der Versand des Werkzeugs an eine Fachfirma sowie der anschließende Wiedereinbau erforderlich sind. Ein teurer und zeitaufwendiger Prozess.Die Systempartner Plasmatreat GmbH, Steinhagen, Anbieter für atmosphärische Plasmatechnologie, und CeraCon GmbH, Weikersheim, Engineeringspezialist für Schaumdichtungssysteme, stellen zur K 2010 eine neu entwickelte Antihaft-Lösung vor. Sie zeigen, wie die atmosphärisches Plasmatechnologie Openair® die trennmittelfreie Verarbeitung von Polyurethan durch Schichtauftrag und Regeneration direkt im Spritzgießwerkzeug ermöglicht. Zur Erzeugung der Schicht wird dem Plasma eine siliziumorganische Verbindung beigemischt. Durch die hochenergetische Anregung im Plasma wird diese Verbindung fragmentiert und scheidet sich auf einer Oberfläche als glasartige Schicht ab. Das Beschichtungsverfahren namens PlasmaPlus® ist den Angaben zufolge eine völlig neue Methode zur ortsselektiven Anti-Haftungsbeschichtung im PUR-Spritzgießprozess. Der Anti-Haftungseffekt entstehe allein durch eine Plasmapolymerisation auf der Werkzeugoberfläche. Nasschemische Trennmittel sollen durch das umweltfreundliche Verfahren komplett ersetzt werden und auch der Ausbau der Form zur Neubeschichtung entfalle, denn abgenutzte Schichten bräuchten nicht mehr entfernt werden. Ihre Regeneration könne nun erstmals direkt im Spritzgießwerkzeug erfolgen. Weitere Informationen: www.plasmatreat.de, www.ceracon.com K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 11, Stand G04 + GO6 |
Plasmatreat GmbH + CeraCon GmbH, Steinhagen + Weikersheim
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