| 20.08.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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KraussMaffei Berstorff bietet Kunden ab sofort mit dem KMD 35-26/L nach eigenen Angaben den kleinsten am Markt verfügbaren parallelen, gegenläufigen Doppelschneckenextruder für Laborzwecke, der es Rohstoffherstellern und Verarbeitern ermöglichen soll, Materialkosten enorm zu reduzieren. Neuartiges Konzept zur Rezepturentwicklung und Qualitätskontrolle Der Doppelschneckenextruder ist mit einer parallelen 26 L/D Verfahrenseinheit prinzipiell wie eine Standard-Produktionsmaschine aufgebaut. „Unser Konzept ist insbesondere für Rohstoffhersteller ganz besonders attraktiv, da damit bei extrem wenig Materialeinsatz ein sogenanntes verfahrenstechnisches Scale-down simuliert werden kann“, erläutert Hans-Peter Schneider, Projektmanager für verfahrenstechnische Entwicklung Doppelschneckenextruder bei KraussMaffei Berstorff. Die Rezeptur wird in kleinen Mengen gemischt und bei anschließenden Versuchsreihen optimiert, bevor große Materialmengen auf einer Produktionsmaschine zum Einsatz kommen. Daneben kann der Laborextruder selbstverständlich auch in Produktionsbetrieben zur Qualitätskontrolle eingesetzt werden. „Verarbeiter profitieren von einer enormen Kosteneinsparung, wenn sie die Rezeptur im kleinen Maßstab testen und somit dem Kunden ein hochwertiges Endprodukt anbieten können, ohne dabei große Mengen an Ausschuss zu produzieren“, betont Peter Oswald, Leiter der Produktgruppe Profil- und Plattenextrusion bei KraussMaffei Berstorff. Zudem sei dieses Modell aus ökologischer Sicht eine lukrative Investition, da wertvoller Rohstoff sparsam eingesetzt werde. Klein, kompakt und robust für alle gängigen Extrusionsanwendungen Der Doppelschneckenextruder ist mit einem leistungsstarken Getriebe ausgestattet, das trotz eines geringen Achsabstandes einen vergleichbar hohen Drehmomentfaktor aufweist. Wie die Produktionsmaschinen ist der Laborextruder mit einer internen Schneckentemperierung sowie einer Zylinder-Luftkühlung ausgeführt, wobei der Zylinder mit mehreren Druckaufnehmern bestückt ist. Die Maschine ist kompakt und klein konzipiert und eignet sich für alle handelsüblichen Hart- und Weich-PVC-Mischungen. KraussMaffei Berstorff bietet verschiedene Schneckengeometrien für die Rohr-, Profil- und Plattenextrusion an. Die Ausstoßleistung beträgt für die Profilanwendung 15-40 kg/h, für die Rohrproduktion 30-70 kg/h. Der Extruder besitzt eine eigene C5-Steuerung, mit der Trendgrafiken erstellt, entsprechend ausgewertet und archiviert werden können. Außerdem können auch materialspezifische Scherenenergiewerte ermittelt werden. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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