| 17.01.2017, 15:44 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der skandinavische Holz- und Papierkonzern Stora Enso plant an seinem Standort im südschwedischen Hylte den Bau einer Produktionsanlage für Bio-Verbundwerkstoffe. Nach Informationen des Unternehmens ist die Produktionsaufnahme für das erste Quartal 2018 vorgesehen, bis dahin werden 115 Mio. SEK (12 Mio. Euro) investiert. Die Produktionskapazität wird bei rund 15.000 Tonnen pro Jahr liegen, der jährliche Umsatzbeitrag bei rund 25 Mio. Euro. "Dieses Investitionsvorhaben ist Teil der Transformation von Stora Enso zu einem Hersteller erneuerbarer Werkstoffe und zeigt, dass wir in der Lage sind, eine innovative und nachhaltigere Alternative zu Kunststoffen anzubieten. Mit dieser neuen Produktionslinie für Bio-Verbundwerkstoffe sind wir gut aufgestellt, um Wachstumschancen am Markt für klima- und umweltfreundliche Werkstoffe zu nutzen", erklärt Jari Suominen, Chef der Konzernsparte Wood Products von Stora Enso. Das Verbundwerkstoff-Granulat, das Stora Enso in Hylte produzieren will, besteht aus einer Mischung von Holzfasern, Kunststoffen und Additiven und kann als Ausgangsstoff für Spritzgieß- und Strangpressverfahren für Anwendungen verwendet werden, bei denen bislang reine Kunststoffe verarbeitet werden. Das mit dem Verbundwerkstoff zu fertigende Produktsortiment reicht von der Geschirrspülbürste über Schüsseln und Bechern bis hin zu industriellen Anwendungen wie Paletten oder glasfaserverstärkten tragenden Bauteilen. Mit dem Neubau der Anlage entstehen in Hylte 20 neue Arbeitsplätze. Das Projekt ist damit ein Lichtblick für den Standort, an dem in den letzten Jahren zwei Papiermaschinen für Zeitungspapier stillgelegt und mehr als 100 Arbeitsplätze abgebaut werden mussten. Weitere Informationen: www.storaenso.com |
Stora Enso, Schweden
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