| 09.07.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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BASF baut ihr weltweites Geschäft mit Cellasto-Automobilzusatzfedern und -Dämpferlagern aus Polyurethan (PU) weiter aus. "Mit unseren bestehenden Standorten in Nord- und Südamerika, Asien und Europa haben wir im vergangenen Jahr unsere Position im Markt gestärkt", so Kenneth Lane, Group Vice President, Strategic Marketing Polyurethanes. Bis Ende 2010 wird zudem der neue Standort Shanghai fertiggestellt, um noch besser auf die lokalen Bedürfnisse des schnell wachsenden Marktes in China eingehen zu können. "Für unseren langfristigen Erfolg ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir vor Ort produzieren und unsere Kunden in ihrer Region beliefern", so Lane. Als Grundlage für den erfolgreichen Geschäftsausbaus sieht die BASF vor allem das globale Key-Account-Management. "BASF kann ihren Kunden eine Lösung weltweit bieten - ein unschlagbarer Vorteil, denn sie sparen dabei nicht nur an Entwicklungskosten, sondern haben auch einen einzigen verlässlichen globalen Lieferanten", sagt Lane . Das Cellasto-Geschäft der BASF wird von rund 20 Key Account-Managern und ihren jeweiligen Teams betreut, die ihren Kunden in allen Regionen schnell und flexibel wettbewerbsfähige Lösungen anbieten können. Vor allem im Bereich der PU-Dämpferlager und -Federauflagen habe Cellasto Marktanteile hinzugewonnen. Beispielsweise neue globale Plattformen für Automobile wie den Opel Astra oder den neuen Citroen C4 würden weltweit ab 2011 mit Dämpferlagern von BASF bestückt. Gleiches gilt für die globalen Plattformen von GM, wie Delta, Epsilon und Gamma. "Die ersten Monate dieses Jahres haben gezeigt, dass unser Cellasto-Geschäft hochattraktiv ist und weiterhin profitabel wächst", so Lane. "Viele Lärm und Geräusche dämpfende Bauteile im Automobil bestehen noch aus herkömmlichen Gummi-Anwendungen. Wir verfolgen die klare Strategie, Gummi als Werkstoff abzulösen". Denn Cellasto sei nicht nur robuster und länger haltbar, es habe für die Dämpfung von Schwingungen aller Art auch die besseren physikalischen Eigenschaften: Es minimiere Geräusche von Motoren, vibrierenden Karosserien sowie polternden Stoßdämpfern und reduziere Schwingungen der Radfederbeine. Der Polyurethanschaum dehnt sich nur sehr wenig aus, wenn er gestaucht wird – wenn also zum Beispiel das Gewicht der Karosserie oder die Schwungkraft einer Kurvenfahrt auf eine Feder aus Cellasto einwirken. Das sei ideal für den Einsatz im engen Bauraum eines Fahrwerks und erhöhe zudem nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. Neue Anwendungen, zum Beispiel für Lenkungsdämpfer oder Drehmomentstützen, sollen zudem weitere attraktive Absatzmärkte öffnen. Mit Cellasto ist BASF nach eigenen Angaben Weltmarktführer in diesem Anwendungssegment. Heute finde sich Cellasto bereits in jedem zweiten Fahrzeug, das weltweit produziert wird. Neun von zehn Automobilherstellern verwende die BASF-Feder. Unter dem Markennamen Cellasto entwickelt, produziert und vertreibt BASF Bauteile aus zelligen Polyurethan-Elastomeren, die als Zusatzfedern, Anschlagpuffer oder Dämpferlager zum Fahrkomfort beitragen. Weitere Informationen: www.basf.de |
BASF SE, Ludwigshafen
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