| 20.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Nils Böhm, KTP, (li.) und Johannes Scherleitner, ECON Vertriebs- und Marketingleiter, bei der Übergabe der Unterwassergranulierung. Besonderer Wert wird auf die Umsetzung von Prozessmodellen gelegt. Durch die experimentelle Verifizierung der Modelle und Simulationstools ergibt sich ein Wechselspiel zwischen Theorie, Experiment und Modellierung/ Simulation, im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Um diese sehr stark feedback-orientierte Vorgehensweise zu realisieren, sind reale Prozesse im Labor- und Produktionsmaßstab – letztere häufig in Kooperation mit Industriepartnern – enorm wichtig. Daher wird viel Wert wird auf die Laborausstattung der KTP gelegt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes für die Prozessanalyse bzw. Optimierung der WPC-Compoundierung (Wood-Plastic-Composites) hat die Kunststofftechnik Paderborn (KTP) eine Labor-Unterwassergranulieranlage angeschafft. Mit der vorhandenen Stranganlage war bei hohen Füllgraden aufgrund von Strangrissen keine Granulierung umsetzbar. Auch mit dem Einsatz einer Heißabschlaggranulierung gab es Einschränkungen, da bei WPC mit niedrigen Füllgraden auf PP-Matrix Verklebungen der Granulate auftraten. Mit der neuen Unterwassergranulierung der österreichischen Econ GmbH können nach Anbieterangaben nun alle Rezepturvariationen einheitlich granuliert werden. Das patentierte Econ-System basiert auf einer thermisch getrennt angeordneten Lochplatte. Dabei ist die Schneidoberfläche vollkommen isoliert von den beheizten Schmelze-Fließkanälen angeordnet. Das bei konventionellen Unterwassergranulieranlagen immer wieder vorkommende „Einfrieren“ der Lochplattenbohrungen, mit dem Resultat einer schlechten Granulatqualität, könne somit effektiv verhindert werden und ermögliche darüber hinaus eine sehr einfache Anlagenkonzeption, heißt es weiter. Dipl.-Ing. Nils Böhm, wissenschaftlicher Mitarbeiter der KTP: „Das einfache und kompakte Anlagenkonzept des Modell EUP 50 hat mich bei der Besichtigung überzeugt. Ausschlaggebend war unter anderem, auch sehr geringe Durchsätze verarbeiten zu können. Das Anlagenkonzept der EUP 50 passt ideal zu unserem 25 mm Labor-Extruder. Durch das spezielle Lochplattenkonzept (thermische Trennung) von ECON ist ein geringer Druckaufbau des Extruders erforderlich. Daher können wir unsere Compoundier-Linie ohne Zahnradpumpe betreiben, was für unser Forschungsprojekt von entscheidendem Vorteil ist. Zum positiven Gesamteindruck der Anlage trägt auch die sehr schnelle und sicher durchzuführende Reinigung bei.“ Econ präsentiert sich auch auf der K 2010. Weitere Informationen: www.econ.eu, www.ktpweb.de K 2010, 27.10.-3.11.2010, Düsseldorf, Halle 9, Stand C55 |
Econ GmbH, Weißkirchen, Österreich
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