| 12.05.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF (www.basf.com) erwirbt von Lanxess das Geschäft mit dem Styrolkunststoff SAN (Styrol-Acrylnitril-Copolymer) in Europa und Südamerika. Das Volumen des Geschäfts beträgt etwa 14.000 Tonnen SAN pro Jahr. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Die Transaktion umfasst die Übernahme der Kundenliste, von Lizenzen für Patente und Know-how sowie der Produktvorräte. Die Vereinbarung ist weder mit einem Transfer von Produktionsstätten noch von Personal verbunden. Die BASF wird das erworbene Geschäft aus den vorhandenen Produktionskapazitäten am Standort Ludwigshafen bedienen. Lanxess und BASF werden eng zusammenarbeiten, um für alle Kunden einen reibungslosen Übergang der Lie-ferverträge und der technischen Dienstleistungen zu gewährleisten. „Mit dem Erwerb stärken wir unsere Position bei SAN-Kunststoffen in Europa und Südamerika“, sagt Hans W. Reiners, Leiter des Un-ternehmensbereichs Styrol-Kunststoffe bei der BASF. Bereits heute gehört die BASF zu den führenden Anbietern von SAN-Kunststoffen, die vom Unternehmen unter dem Markennamen Luran® vermarktet werden. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kunden, die wir mit SAN-Kunststoffen in gewohnt hoher Qualität be-liefern werden“, so Reiners weiter. SAN-Kunststoffe kommen in einer Vielzahl von Anwendungen im Haushalt, im Sanitärbereich, bei Kosmetikverpackungen sowie für Schreibgeräte und Bürobedarf zum Einsatz. Zu den herausragenden Produkteigenschaften zählen eine ausgezeichnete Transparenz, eine hohe Festigkeit und eine starke Temperaturbeständigkeit. |
BASF AG, Ludwigshafen
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