| 26.06.2006 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Ab Juli 2006 wird die BASF (www.basf.com) ihre Marge bei der Preisfestsetzung für den Kunststoff Polystyrol in Europa ausweiten. Als Marge bezeichnet man bei Polystyrol die Differenz zwischen dem Preis von Polystyrol und dem Preis des Haupteinsatzstoffs Styrol. Zunächst wird die BASF ihre Marge bei Polystyrol um 50 Euro pro Tonne anheben. Grund für die Margen-Anpassung ist die Steigerung der Energiekosten für die Kunststofferzeugung, der Frachtkosten und der Kosten für Hilfsstoffe und Additive wie Butadienkautschuk und Weißöl. „Eine Anpassung der Polystyrolpreise parallel zu den Styrolkosten ist nicht mehr ausreichend, um das Geschäft langfristig profitabel zu betreiben“, erläutert Wolfgang Gutting, Leiter der Geschäftseinheit Styrolkunststoffe Europa der BASF. „Da auch bei den Fixkosten inzwischen eine Optimierung bis an die Grenzen des Machbaren stattgefunden hat, sind wir gezwungen, Preiserhöhungen für Polystyrol vorzunehmen, die über die bloße Kompensation der Styrolkosten hinaus gehen.“ Der Kunststoff Polystyrol gehört zum Sortiment der Styrolkunststoff-Standardprodukte der BASF. Das Material wird als Gehäusewerkstoff für zahlreiche Produkte in Haushalt und Büro eingesetzt, darüber hinaus für Kühlschrankinnenauskleidung und in der Verpackungsindustrie. Zum aktuellen Preis für das Polystyrol der BASF steht den Kunden das PlasticsPortal zur Verfügung: www.plasticsportal.net |
BASF AG, Ludwigshafen
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