| 21.12.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Dickwandige PE-Rohre erreichen immer größere Dimensionen. Waren bisher 1.600 mm ein geläufiger Standard, sind heute bereits Abmessungen über 2.000 mm keine Ausnahme mehr. Natürlich entsteht auch bei der Herstellung dieser Rohre mit Wandstärken teilweise über 100 mm und Anfahrklumpen mit mehreren 100 kg Stückgewicht Ausschuß, der auf wirtschaftliche Weise wiederverwertet werden muss. Die Herbold Meckesheim GmbH (www.herbold.com) hat speziell hierfür den neuen Zirkularshredder der Baureihe ZSR (Bild) entwickelt. Das Material wird in einen horizontalen Beschicktrog abgelegt, der mit einer stirnseitigen Vorschubeinrichtung versehen ist. Diese Vorschubeinrichtung schiebt das im Trog abgelegte Material gegen einen geneigten Scheibenrotor, der mit speziellen Schneidwerkzeugen bestückt ist. Dieser Rotor zerspant das Material in dickwandige Rollspäne, die dann mit einer nachgeschalteten Mühle nachzerkleinert werden. Das erreichbare Endprodukt ist nach Herstellerangaben ein hervorragend rieselfähiges Mahlgut mit hoher Schüttdichte, guter Rieselfähigkeit und geringem Feingutanteil. Es ist problemlos wieder förder- und dosierfähig mit konventionellen Systemen. Rohre mit 6 m, 12 m oder sogar länger können horizontal eingegeben und ohne Vorablängen verarbeitet werden. Der Beschicktrog wird mittels Deckel verschlossen und verriegelt, bevor der Zerkleinerungsvorgang startet. Dieser Ablauf verhindert die Gefahr von Unfällen und ein versehentliches Hineinfallen von Fremdkörpern. Bereits die kleinste Maschinengröße erreicht demnach eine Durchsatzleistung von 1,5 bis 2 t/h. |
Herbold Meckesheim GmbH, Meckesheim
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