| 19.07.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die BASF Aktiengesellschaft (BASF, www.basf.com), Ludwigshafen, hat bekannt gegeben, strategische Optionen für Teile ihrer Styrol-Kunststoffe zu prüfen. Zeitgleich hat die BASF ein erstes Kaufangebot für diese Geschäfte erhalten und beabsichtigt, mit dem Interessenten nun entsprechende Gespräche aufzunehmen. Betrachtet werden die Geschäfte mit Styrol (SM), Polystyrol (PS), Styrol-Butadien-Blockcopolymer (SBS) und Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) inklusive der Produktionsanlagen in Antwerpen/Belgien, Altamira/Mexico, São José dos Campos/Brasilien, Ulsan/Süd-Korea und Dahej/Indien. Der Umsatz dieser Geschäfte betrug im Jahr 2006 rund 3,2 Milliarden €, die Zahl der dafür tätigen Mitarbeiter liegt weltweit bei etwa 1.000. "Wir konnten die Ergebnisse unserer Geschäfte mit Styrol-Kunststoffen durch eine Reihe von Maßnahmen zur Effizienz-steigerung und zur Optimierung unserer Geschäftsmodelle bereits deutlich verbessern. Dennoch sind weitere Schritte notwendig, um ein angemessenes Ertragsniveau erreichen zu können", sagte Dr. John Feldmann, BASF-Vorstandsmitglied und zuständig für Kunststoffe sowie für Öl und Gas. "Wir werden nun Gespräche zur Prüfung dieses ersten Angebotes aufnehmen sowie weitere Optionen in Betracht ziehen. Wir werden dabei vor allem prüfen, ob diese Teile unserer Styrol-Kunststoffe in ihrem hart umkämpften Markt eine bessere Wettbewerbsposition einnehmen können, wenn sie zum Portfolio eines im weltweiten Commodity-Geschäft erfahrenen Unternehmens gehören." Hans W. Reiners, Leiter des Unternehmensbereiches Styrol-Kunststoffe führte weiter aus, dass sich die BASF im verbleibenden Geschäft mit Styrol-Kunststoffen zukünftig auf Schaumstoffe und Spezialitäten für die Bau-, Automobil- und Verpackungsindustrie sowie für die Sport- und Freizeitindustrie konzentrieren wird. "Dies basiert auf der Strategie des Kunststoff-Segments der BASF, ihren Kunden hochinnovative und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten." Während der Dauer der angekündigten Schritte wird die BASF ihre Kunden unverändert mit der gewohnten Qualität betreuen. Die Mitarbeiter werden dabei über neue Entwicklungen stets auf dem Laufenden gehalten. |
BASF AG, Ludwigshafen
» insgesamt 98 News über "BASF" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Evonik: Pilotanlage in Marl startet Produktion von AEM-Membranen für grünen Wasserstoff
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Meist gelesen, 10 Tage
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Internorm: Erweiterung der Spritzgussfertigung in Damme
Moretto: Neue Lösungen für Trocknung, Dosierung und Materialrückverfolgung
Celanese: Optimierung des Compounding-Geschäft in Asien
Krones: Hauptversammlung beschließt Dividende von 2,80 Euro je Aktie
Meist gelesen, 30 Tage
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
ARA: Investitionen von 100 Mio. Euro in Ausbau des Kunststoffrecyclings in Österreich
Asahi Kasei + Mitsui Chem + MCC: Konkretisierung der Pläne für Ethylen-JV
Freudenberg Sealing: Modulare TPE-Faltenbälge für Kleinserien
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|