| 23.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die BASF Antwerpen N.V. (www.basf.com) kündigte gestern die Absicht an, ihre Produktionsanlage mit einer Jahreskapazität von 115,000 Tonnen Maleinsäureanhydrid (MSA) am belgischen Standort Feluy bis Ende 2009 zu schließen und sich von dem Standort ganz zurückzuziehen. 133 Mitarbeiter betroffen Die BASF beschäftigt 133 Mitarbeiter im Werk Feluy, das zur BASF Antwerpen N.V. gehört. „Das Informations- und Beratungsprozedere mit dem Betriebsrat wurde heute begonnen. Wir werden die Verhandlungen mit den Gewerkschaftsvertretern so schnell wie möglich starten, um sozialverträgliche Lösungen für alle möglicherweise betroffenen Mitarbeiter sicherzustellen und um alternative Beschäftigungsmöglichkeiten zu evaluieren, falls die Schließung endgültig entschieden wird“, sagte Wouter De Geest, CEO der BASF Antwerpen N.V. Aufgrund von MSA-Überkapazitäten im Markt und den daraus resultierenden gesunkenen Margen, zusammen mit den Folgen der Wirtschaftskrise, ist die Profitabilität des MSA-Geschäfts der BASF unbefriedigend. Die während der vergangenen Jahre in Feluy durchgeführten Optimierungsmaßnahmen waren nicht ausreichend, um nachhaltig eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur zu sichern. „Wir wollen uns aus der MSA-Produktion in Feluy zurückziehen, um uns auf unsere Kerngeschäfte bei den Zwischenprodukten, und auf unsere Verbund-orientierten Wertschöpfungsketten, wie Butandiol und dessen Nachfolgeprodukte sowie Polyalkohole, besser konzentrieren zu können”, sagte Dr. Tom Witzel, Group Vice President Diole & Polyalkohole Europa im BASF-Unternehmensbereich Intermediates. MSA dient hauptsächlich als Baustein für die Herstellung von ungesättigten Polyesterharzen. Diese Harze dienen vor allem als Verbundwerkstoffe, speziell im Schiffsbau sowie in der Bau- und Automobilindustrie. MSA bewährt sich auch in vielen anderen Anwendungen, zum Beispiel bei wasserlöslichen Polymeren und bei Schmierstoffen. Über die BASF Antwerpen N.V. BASF Antwerpen N.V. ist ein Unternehmen der BASF SE. Der Standort liegt im nördlichsten Teil des Hafens von Antwerpen und ist der größte integrierte chemische Komplex in Belgien sowie der zweitgrößte Verbundstandort der BASF-Gruppe. Die BASF in Antwerpen produziert Chemikalien, Düngemittel, Kunststoffe und Veredelungschemikalien in mehr als 50 Anlagen. BASF Antwerpen N.V. beschäftigt über 3.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von 6,2 Milliarden €. |
BASF SE, Ludwigshafen
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