| 26.04.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nachhaltigkeit ist für die Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie schon längst kein Fremdwort mehr. Auch die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. befasst sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema. So trafen sich Ende März dieses Jahres in Bad Homburg über 20 Kunststoffverpackungsunternehmen, um unter dem Dach der IK ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu diskutieren. In dem neu gegründeten IK-Arbeitskreis Nachhaltigkeit will sich die Branche für die Herausforderungen der Zukunft, wie zum Beispiel den Klimawandel und die zunehmende Ressourcenverknappung, wappnen und den Dialog mit ihren Kunden und der interessierten Öffentlichkeit intensivieren. Ein Großteil der im IK-Arbeitskreis engagierten Firmen gibt an, bereits ein systematisches Management in Hinblick auf Umwelteinflüsse oder andere wichtige Nachhaltigkeitsaspekte zu betreiben. Erst wenige haben aber ihre Geschäftsrisiken und Chancen umfassend analysiert und sind in der Lage, ihre Leistungen im Bereich Umwelt und Gesellschaft messbar zu machen und hierüber auch gegenüber interessierten Kreisen Rechenschaft abzulegen. Hier wollen sich die meisten Unternehmen noch verbessern. Der IK-Arbeitskreis „Nachhaltigkeit“ soll sie dabei unterstützen. Ein Fokus wird dabei auf der Auseinandersetzung mit Themen von besonderer Relevanz wie Klimawandel, Ressourcenschonung und Recycling liegen. Der Markt für Kunststoffverpackungen ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. Was vielen dabei nicht bewusst ist: Indem Verpackungen die Produkte unseres täglichen Bedarfs vor Beschädigung, Verunreinigung und Verderb schützen, leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. In der Regel ist die Umweltauswirkung des Inhaltes um ein Vielfaches höher als die der Verpackung. So entfallen beispielsweise bei einer 250 g Schale Wurst nur 4 Prozent des CO2-Ausstoßes auf die Verpackung. Verbraucher sollten daher möglichst solche Verpackungen bevorzugen, bei denen vom kostbaren Inhalt nichts in der Abfalltonne landet. „Kunststoffverpackungen erzielen bereits mit minimalem Materialeinsatz eine maximale Schutzwirkung. Schon heute werden daher rund 60 Prozent aller Lebensmittel und Getränke in Kunststoff verpackt“, kommentiert IKHauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Bruder. Gleichzeitig sei es in den letzten Jahren gelungen, das Gewicht von Kunststoffverpackungen weiter zu reduzieren und den Anteil von Recycling-Material zu erhöhen. So werden Kunststoffverpackungen immer ressourcensparender und klimafreundlicher, resümiert der IK. Weitere Informationen: www.kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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