| 15.04.2026, 10:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die oberösterreichische Econ GmbH hat ihren Gesamtumsatz nach eigenen Angaben innerhalb von zwei Jahren von rund 28,3 Millionen Euro im Jahr 2023 auf mehr als 34 Millionen Euro im Jahr 2025 gesteigert. Parallel dazu stieg der Exportanteil auf 91 Prozent. Das Unternehmen mit Sitz in Weißkirchen an der Traun ist auf Granuliersysteme für die Kunststoffverarbeitung spezialisiert und setzt seinen Wachstumskurs vor allem über internationale Märkte fort. Schwerpunkte des Auslandsgeschäfts sind derzeit Europa, Nordamerika sowie Indien und China. Darüber hinaus gewinnen der Nahe Osten und Lateinamerika für das Unternehmen an Bedeutung. Econ begründet die Entwicklung mit einer langfristig angelegten Internationalisierungsstrategie und dem Ausbau von Vertriebs- und Servicestandorten in wichtigen Absatzregionen. Eigene Vertriebsstrukturen unterhält das Unternehmen seit mehr als zehn Jahren in den USA, China und Indien. Diese Standorte dienen dem direkten Kundenkontakt, der technischen Betreuung vor Ort und der Abwicklung internationaler Anlagenprojekte. Auf dem indischen Markt wurde die Tochtergesellschaft Econ India wiederholt als „Best Brand in the Plastic and Polymer Industry“ ausgezeichnet. Trotz des Ausbaus der internationalen Präsenz bleiben Entwicklung, Engineering und Produktion am österreichischen Hauptsitz gebündelt. Dort sind derzeit rund 80 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit mehr als 110. Econ verfolgt damit das Modell, internationale Marktaktivitäten mit zentralen technischen und produktionstechnischen Strukturen in Österreich zu verbinden. Inhaltlich setzt das Unternehmen auf Maschinenlösungen für eine energie- und ressourceneffiziente Kunststoffverarbeitung. Die Granuliersysteme sind für den Einsatz in Compounding-, Masterbatch- und Recyclingprozessen ausgelegt und sollen insbesondere bei anspruchsvollen Materialien wie hochgefüllten oder temperaturempfindlichen Polymeren eine stabile Verarbeitung ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auch auf dem Einsatz von Rezyklaten und der Wiederverwertung von Produktionsabfällen. Nach Unternehmensangaben tragen optimierte Anlagenkonstruktionen, langlebige Komponenten und eine hohe Prozessstabilität dazu bei, Energieverbrauch, Materialverluste und Stillstandszeiten zu verringern. Als Beispiel dafür nennt Econ das vollautomatische Unterwassergranuliersystem „Econia“, das mit automatisierter Prozessführung und integrierter Qualitätsüberwachung arbeitet. Die Econ GmbH sieht ihre weitere Entwicklung damit in einer Kombination aus internationalem Ausbau, technischer Spezialisierung und Lösungen für effizientere Kunststoffverarbeitungsprozesse. Weitere Informationen: www.econ.eu |
Econ GmbH, Weißkirchen, Österreich
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