| 09.06.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffverschlüsse für heißabgefüllte PET-Flaschen werden derzeit hauptsächlich aus temperaturbeständigem Polypropylen mit einer separaten Dichtscheibe hergestellt. In enger Zusammenarbeit mit Gatorade (Pepsi) Mexico, begann Corvaglia nach eigenen Angaben bereits vor 4 Jahren mit der Entwicklung einer einteiligen Lösung aus HDPE. Neben der geringeren Wärmeformbeständigkeit galt es in erster Linie ein Dichtigkeitsproblem bei Umgebungsdruck in den Griff zu bekommen. Unmittelbar nach dem Abfüllen herrscht in der Flasche ein leichter Überdruck. Beim Abkühlen sinkt nun der Druck in den Vakuumbereich. Gleichzeitig schrumpfen PE und PET unterschiedlich stark. Diese beiden Effekte können, insbesondere in der kritischen Phase zwischen Über- und Unterdruck, zu so genannten "Mikro-Leckagen" führen. Dabei besteht die Gefahr der Kontamination des Füllguts mit Keimen, schildert Corvaglia die Ausgangssituation. Durch die neu entwickelte Geometrie verfügt der zweigängige 38mm-Verschluss im aufgeschraubten Zustand über eine ausreichende Vorspannung für perfekte Dichtigkeit (Abb. 1), welche durch die Deformation der Kappe unter Vakuum noch verstärkt werde (Abb. 2), heißt es weiter. Die durch Gatorade Mexiko vorangetriebene Entwicklung wurde von Pepsi inzwischen in ganz Lateinamerika eingeführt. Nach einer einjährigen erfolgreichen Markteinführungsphase mit über 150 Millionen Flaschen hat Pepsi nun angekündigt, das Konzept auf weitere Märkte auszudehnen. "Es war ein steiniger Weg das Paradigma Dichtscheibe zu brechen. Die Hauptarbeit bestand darin die Abfüller zu überzeugen. Am Verschluss wurde seit der Lancierung vor 4 Jahren nichts mehr geändert.", so Bernardo Osés, General Manager of Corvaglia Closures S.A. de C.V. in Ixtlahuaca Mexico. Weitere Informationen: www.corvaglia.ch |
Corvaglia Holding AG, Eschlikon, Schweiz
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