| 05.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Einweihung des neuen Zweischneckenextruders ZE A 60 UTX im MateriaNova Technikum, v.l.n.r Luc Langer, Geschäftsführer Materia Nova Prof. Calogero Conti, Rektor der Universität Mons und Vorstandsvorsitzender von Materia Nova, Jan Bruys, H.O. Bruys BV, Stefan Mohr, KraussMaffei Berstorff GmbH Die Kunststofftechnik hat bei Materia Nova neben der Oberflächentechnik und der Biotechnologie einen bedeutenden Stellenwert. Insbesondere beschäftigen sich die belgischen Forscher mit Nanocomposites, Oberflächenverfahren, wie Coating und Bedruckung, sowie mit Biopolymeren. Dabei untersucht man in Mons sowohl die Herstellung der Biopolymeren als auch ihre Weiterverarbeitung zu Compounds. Um beide Verfahren, die Herstellung und Weiterverarbeitung, genauer untersuchen und für Kunden Auftragsforschungen betreiben zu können, entschied sich Materia Nova für einen Zweischneckenextruder aus Hannover. Der ZE A 60 UTX erreicht bei der Polymerisation eine Leistung zwischen 30 und 60 kg/h und bei der Compoundierung eine Leistung von bis zu 300 kg/h. Höchstmaß an Flexibilität Der Extruder sei genau auf die Bedürfnisse der Forschungseinrichtung zugeschnitten. Dank seines modularen Aufbaus, der charakteristisch für alle ZE-Modelle ist, biete der Extruder ein Höchstmaß an Flexibilität für vielfältige Anwendungen. Mit einer Verfahrenslänge von 56 D stellt die Maschine die lange Verweilzeit sicher, die für die Polymerisation von beispielsweise PLA, aber auch für die schonende Einarbeitung mineralischer oder faserartiger Zusatzstoffe bei der Herstellung von Compounds nötig ist. Eine Seitenfüttereinrichtung sorgt für die Zudosierung der Füllstoffe. Zwei wahlweise einsetzbare Schneckensätze sollen den Forschern die Umrüstung des Extruders von der Polymerisation auf die Compoundierung und umgekehrt erleichtern. Zur Gesamtanlage gehören neben den Dosiereinrichtungen für Pulver, Granulate und Flüssigkeiten auch die dem Werkzeug nachgeschaltete Granuliereinrichtung. Um auch in Bezug auf die Granulierung flexibel zu sein, entschied sich Materia Nova sowohl für eine Unterwassergranulieranlage als auch für ein Stranggranuliersystem. Letzteres ist zusätzlich zum Wasserbad auch mit einem luftgekühlten Metallgitterförderband kombinierbar. "Neben der maschinenbaulichen Ausführung der Pilotanlage, die uns mit ihrer enormen Flexibilität von Anfang an überzeugt hat, sind wir besonders begeistert von der Betreuung durch die KraussMaffei Berstorff-Mitarbeiter, die uns bei jeder Fragestellung mit Rat und Tat zur Seite stehen", begründet Luc Langer, Geschäftsführer bei Materia Nova seine Entscheidung für den Maschinenbauer aus Hannover. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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