| 01.03.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Im Tischlerhandwerk, bei Werbetechnikern, Messebauern, Glasern und in vielen anderen Gewerken erlangt der Werkstoff Kunststoff eine immer größere Bedeutung. Transparente Kunststoffe wie Acrylglas, Polycarbonat und PETG sowie Mineralwerkstoffe inspirieren durch ihr Aussehen und ihre Werkstoffeigenschaften zu immer neuen Formen und Designs. Die Be- und Verarbeitung der Halbzeuge aus transparenten Kunststoffen und Mineralwerkstoffen setzt ein entsprechendes Fachwissen voraus, das für die Qualität der Produkte grundlegend ist. Im Rahmen des Projekts PLENET NRW wurde zu dieser Thematik ein Praxis-Leitfaden erstellt. Behandelt werden u. a. die Themen Grundlagen, spanende Verarbeitung, Fügen, Tempern und Umformen. Der neue Leitfaden ist der zweite einer Reihe. Bereits erschienen ist der „Leitfaden: Kunststoffrohrleitungssysteme in der Haustechnik“. Weitere Leitfäden zu den Themen erneuerbare Energien, Faserverbundkunststoffe und Kleben im Metallhandwerk sollen folgen. Die Leitfäden können unter www.plenet-nrw.de im Downloadbereich kostenlos heruntergeladen werden. Das Projekt bietet darüber hinaus Workshops zu den genannten Themen an. PLENET NRW steht für „Plastics Education Network NRW“. Dies ist ein Netzwerk, in dem das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen, qualifizierte Bildungseinrichtungen, Organisationen, Fachverbände sowie maßgebliche Unternehmen aus der Kunststoffindustrie zusammengeschlossen sind. Ziel des Netzwerks ist es, Handwerksbetrieben und kleinen und mittelständischen Unternehmen Zugang zu aktuellen Informationen zur Be- und Verarbeitung von Kunststoffen zu eröffnen und ihnen somit die Erschließung neuer Betätigungsfelder zu ermöglichen. Das Projekt wird durch das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Ziel 2-Programms und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union (EFRE) gefördert. Weitere Informationen: www.ikv-aachen.de |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
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