| 16.05.2011, 14:56 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH verstärkt ihre Marktpräsenz in Deutschland. Auf Beschluss der Gesellschafter wurde die Rehau AG + Co, Rehau, in den Kreis der Mitgliedsunternehmen aufgenommen. Damit gehören nun alle bedeutenden deutschen Kunststoff-Fensterprofilhersteller dem bundesweiten Altfensterrecyclingsystem an. Fensterbranche und Alt-Gesellschafter begrüßen daher diesen Schritt als Ausdruck der gemeinsamen Produktverantwortung. „Wir können jetzt nicht nur wie bisher von einer vorbildlichen, sondern künftig auch von einer nahezu die gesamte Branche umfassenden Lösung für das werkstoffliche Recycling von PVC-Fenstern, -Türen und -Rollladen sprechen“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Steigende Altfenstermengen in den nächsten Jahren Bisher betrieb Rehau ein eigenes Rücknahmekonzept das neben PVC-Abschnitten auch PVC-Altfenster umfasste. Die Prognose steigender Altfenstermengen in den nächsten Jahren, der Wunsch, dem Markt ein durchgängiges Rücknahmekonzept für Altfenster anzubieten und die als sinnvoll erkannte Bündelung dieser Aktivitäten im Zusammenhang mit der freiwilligen Selbstverpflichtung der PVC-Branche seien für Rehau die wesentlichen Gründe für den Beitritt. Für Rewindo und seine Partner beginne damit zugleich ein Prozess der Weiterentwicklung von technischem Know-how im Kunststofffenster-Recycling. Es gelte, bei Rahmenmaterialien, die aus PVC im Verbund mit Glasfasern bestehen, noch die Kompatibilität mit dem Rewindo-System herbeizuführen, heißt es weiter. Über Rehau Die Rehau AG + Co wurde 1948 im oberfränkischen Rehau gegründet und gehört heute mit 170 Standorten weltweit und 15.000 Mitarbeitern (davon 7.000 in Deutschland) zu den international führenden Anbietern polymerbasierter Lösungen in den Bereichen Bau, Automotive und Industrie. Im Geschäftsfeld Bau ist das Unternehmen außer in der Fenster- und Fassadentechnik noch in den Segmenten Gebäudetechnik, Regenerative Energien und Tiefbau aktiv. Jörg Neukirchner, Leiter des strategischen Geschäftsfeldes Bau und Mitglied des Group Executive Board, sieht den Beitritt seines Unternehmens zu Rewindo als weiteren konsequenten Schritt im Sinne der Rehau-Geschäftsphilosophie: „Wir unterstützen den Erfolg unserer Kunden als langfristiger und zuverlässiger Partner. Kernkompetenz des Geschäftsfeldes Bau ist es, intelligente Systemlösungen zu entwickeln, die den Kriterien Ökologie und Ökonomie, Design und Funktionalität, Sicherheit und Komfort entsprechen.“ Zeichen für Wachstum Mit dem Beitritt von Rehau gehören nun 13 Unternehmen bzw. Profilmarken dem bundesweiten Wiederverwertungssystem an. Mit der Erweiterung ihres Gesellschafterkreises will die 2002 gegründete Rewindo GmbH ein deutliches Zeichen setzen für steigendes Wachstum bei den Recyclingmengen. „Die deutsche Kunststoff-Fensterprofilbranche verdeutlicht auf diese Weise vermehrt ihre ökologische Produktverantwortung auf nationaler wie auch europäischer Ebene im Rahmen der freiwilligen Selbstverpflichtung“, so Vetter. Die Selbstverpflichtung „Vinyl 2010“ endet Mitte dieses Jahres und werde nicht zuletzt auch durch das langfristige Engagement von Rewindo das selbst gesteckte Ziel erreichen; ein neues Programm ab Mitte 2011 stehe bereits in den Startlöchern, heißt es abschließend. Weitere Informationen: rewindo.de, www.vinylplus.de, www.rehau.com |
Rewindo GmbH, Bonn
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