| 30.05.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen gibt einen neuen Leitfaden zum Thema „Kleben im Metallhandwerk“ heraus. Neben den etablierten Fügetechniken wie Schweißen, Schrauben, Nieten etc. bietet das Kleben eine interessante Alternative. Die vielfältigen Anwendungsbereiche verlangen jedoch nach einer gezielten Klebstoffauswahl und einer werkstoffgerechten Verarbeitung. Der Leitfaden gibt einen Überblick über die Grundlagen des Klebens und die im Metallhandwerk wichtigsten Kleb- und Dichtstoffe. Inhalte des Leitfadens sind u. a. die korrekte Oberflächenbehandlung der Fügeteile, die konstruktive Gestaltung von Klebverbindungen und die Klebstoffverarbeitung. Er beschreibt detailliert die für die verschiedenen Anwendungsbereiche relevanten Klebstoffe. Zu jedem Klebstoff werden detaillierte Informationen zu Besonderheiten, Fehlerquellen, Verarbeitungszeit, Festigkeit, Klebstoffauftrag u.v.m. gegeben. Der Leitfaden wurde von der Abteilung Aus- und Weiterbildung des IKV innerhalb des Projekts PLENET NRW erstellt. Er ist der dritte einer Reihe. Bereits erschienen sind die Leitfäden „Kunststoffrohrleitungssysteme in der Haustechnik“ und „Be- und Verarbeitung von transparenten Kunststoffen und Mineralwerkstoffen“. Weitere Leitfäden zu den Themen erneuerbare Energien, Faserverbundkunststoffe und Zweiradmechaniker-Handwerk werden folgen. Die Leitfäden können unter www.plenet-nrw.de im Downloadbereich kostenlos heruntergeladen werden. Das Projekt bietet darüber hinaus Workshops zu den genannten Themen an. PLENET NRW steht für „Plastics Education Network NRW“. Dies ist ein Netzwerk, in dem das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen, qualifizierte Bildungseinrichtungen, Organisationen, Fachverbände sowie maßgebliche Unternehmen aus der Kunststoffindustrie zusammengeschlossen sind. Ziel des Netzwerks ist es, Handwerksbetrieben und kleinen und mittelständischen Unternehmen Zugang zu aktuellen Informationen zur Be- und Verarbeitung von Kunststoffen zu eröffnen und ihnen somit die Erschließung neuer Betätigungsfelder zu ermöglichen. Das Projekt wird durch das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Ziel 2-Programms und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union (EFRE) gefördert. Weitere Informationen: www.ikv-aachen.de |
Institut für Kunststoffverarbeitung, Aachen
» insgesamt 316 News über "IKV" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Wittmann: Automatische Sackentleerstation für die Granulatversorgung im Spritzgießbetrieb
Berlin Packaging: Übernahme von BlueSky
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|