| 26.07.2011, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() Für den 1000sten Besucher des Schülerlabors überreicht Helmut Hofmann, Leiter SKZ-Lab, als kleines Dankeschön einen Scheck in Höhe von 100 EUR für die Klassenkasse. Seit Juli 2010 bietet das SKZ Schulklassen in Bayern die einmalige Gelegenheit, für einen Tag lang selbst Unternehmen zu sein. Die maximal 28 Schülerinnen und Schüler einer Klasse teilen sich dabei je nach Interessenlage in fünf Teams ein und erarbeiten die dort gestellten Aufgaben selbstständig. Natürlich immer unter Aufsicht eines erfahrenen SKZ-Trainers. Die Gruppen aus den Bereichen Forschung, Kommunikation, Design, Finanzen und Technik simulieren im SKZ-Lab einen Kundenauftrag, bei dem bestimmte Teile aus Kunststoff anzufertigen sind. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Fachkräftemangels im technischen Bereich will das Schülerlabor einen Beitrag dazu leisten, das Interesse an technischen Berufen zu wecken oder ein akademisches Studium zum Beispiel auf dem Gebiet der Kunststofftechnik bei jungen Menschen attraktiv zu machen. Außerhalb der Schule Naturwissenschaften – in diesem Falle Kunststofftechnik – zu erleben, bietet den Jugendlichen einen ganz besonderen Reiz: Es können Geräte und Techniken vorgestellt und selbst ausprobiert werden, die in der Schule in der Regel nicht zur Verfügung gestellt werden können. Naturwissenschaft und Technik zum Greifen nah – so macht Lernen Spaß! Die technische Ausstattung des Schülerlabors verdankt das SKZ zahlreichen Sponsoren aus der Kunststoff-Branche sowie einer Anschubfinanzierung des Freistaats Bayern. Durch die Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ist die Teilnahme für die Schüler bislang kostenlos und bereits vor seiner offiziellen Einweihung 2010 war das SKZ Lab gut gebucht. Die bisher 45 durchgeführten Termine waren schnell ausgebucht, wie auch die weiteren 25, die in diesem Jahr noch durchgeführt werden sollen. Auch im kommenden Jahr soll es wieder 45 Termine zur Auswahl geben. Doch nur wer schnell handelt, sichert sich und seiner Schulklasse einen Platz im SKZ Schülerlabor. Denn bereits jetzt sind fast die Hälfte der Termine in 2012 an Schulklassen vergeben. Dabei richtet sich das Angebot keineswegs nur an männliche Schüler. Zwar nehmen insgesamt etwa ein Drittel mehr Jungen als Mädchen teil, aber dennoch ist die Resonanz gerade bei den weiblichen Teilnehmern im Kommunikations- oder Designteam durchweg positiv. Das Projekt will Schule machen – der Freistaat Bayern ist nach SKZ-Angaben derzeit allerdings noch das einzige Bundesland in Deutschland, das solche Projekte finanziell unterstützt. Kontakt: SKZ - Das Kunststoff-Zentrum Irena Heutzeroth Frankfurter Straße 15-17 97082 Würzburg Tel: +49 931 4104-158 Fax: +49 931 4104-227 i.heutzeroth@skz.de Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
» insgesamt 549 News über "SKZ" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Moretto: Peripheriespezialist startet europäische Roadshow für Kunststoffverarbeiter
Borouge Group International: Gründung abgeschlossen
Tramaco: Neuer Haftvermittler für TPO- und PP-Beschichtungen
Engel: Spritzgießmaschinenhersteller mit eigener Niederlassung in Spanien
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|