| 29.07.2011, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die russische Chemieholding Sibur verkauft einen Teil ihrer Aktiva in der Reifenproduktion an den italienischen Reifenkonzern Pirelli und die russische Staatsholding Rostekhnologii. Damit geht die Umstrukturierung wie im plasticker am 27.07.2011 angekündigt weiter. In einer Pressemitteilung informierte die Konzerntochter Sibur-Russkiye shiny (Sibur RS) über die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung auf der Grundlage eines Memorandums vom November vergangenen Jahres. Demnach erwirbt ein von Pirelli und Rostekh zu gründendes Joint Venture zunächst bis November dieses Jahres das Reifenwerk Kirovskij shinnyj zavod (KShZ) mit einer Produktionskapazität von 7 Mio. Reifen pro Jahr. In den kommenden drei Jahren ist die Übernahme weiterer Aktiva von Sibur RS mit Jahreskapazitäten von 11 Mio. Reifen im Rahmen eines zweites Joit Venture von Pirelli und Rostekh vorgesehen. Welche Reifenwerke der Sibur-Tochter die weiteren Transaktionen betreffen, wurde nicht bekannt gegeben. Allerdings soll der Gesamtpreis für die Aktiva 222 Mio. USD betragen. Zu Sibur RS gehören Reifenwerke in Omsk, Yaroslavl, Yekaterinburg und Volzhskij sowie 50 % der Anteile an dem Joint Venture Matador-OmskShina mit der slowakischen Continental-Tochter Matador. Darüber hinaus erlangte die Sibur-Holding als größter Gläubiger des insolventen russischen Reifenkonzerns Amtel im vergangenen Jahr die Kontrolle über das Reifenwerk KShZ in Kirov. Pirelli und RosTekh planen bereits seit Längerem eine enge Kooperation bei der Reifenproduktion in Russland. Ende 2009 unterzeichneten beide Konzerne ein Memorandum über den Bau eines Reifenwerks am Standort des Autobauers AvtoVAZ in Tolyatti. Den damaligen Angaben zufolge wollen Pirelli und Rostekh rund 300 Mio. EUR in ein Werk mit einer Jahreskapazität von 4 Mio. Pkw- und Lkw-Reifen sowie den Aufbau eines Werks für Reifenkord investieren. Weitere Informationen: www.sibur.ru, www.pirelli.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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