| 23.11.2011, 06:11 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Braskem, einer der weltweit führenden Biopolymerhersteller und der Biokunststoff-Spezialist FKuR haben einen Exklusivvertrag zur Distribution des „Green PE“ unterzeichnet. Mit sofortiger Wirkung wird FKuR offizieller Vertriebspartner für Braskems Green PE in Europa sein. Das wurde gestern im Rahmen der European Bioplastics Conference 2011 in Berlin bekannt gegeben. "Dieses neue Geschäftsfeld ist ein weiterer Meilenstein, der dazu beiträgt, unsere Strategie ´FKuR - plastics made by nature®´ zu verwirklichen. Als einer der führenden Player im europäischen Biokunststoffmarkt freuen wir uns, Teil von Braskems innovativer Kampagne für eine veränderte Ressourcennutzung zu sein", sagte Dr. Edmund Dolfen, Geschäftsführer der FKuR. "Unser ´Green PE´ hat die gleichen technischen Eigenschaften wie konventionelles, aus Erdöl hergestelltes PE. Aber es ist ein einzigartiges und bahnbrechendes Produkt, das aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird. Für Braskem war es wichtig, einen Partner zu finden, der umfassende Kenntnisse in der Vermarktung von Biokunststoff-Spezialitäten im Commodity Markt hat", betonte Fabio Carneiro, Renewable Chemicals Commercial Officer bei Braskem. Mit seinem Vertriebsteam wird FKuR nicht nur der Logistikpartner für Europa, sondern soll auch kompetenter Ansprechpartner für die Bereiche Technologie und Entwicklung sowie anwendungstechnischen Support sein. Darüber hinaus werden maßgeschneiderte Compounds auf Basis des Green PE von Braskem unter dem FKuR Markennamen TerraleneTM zur Verfügung stehen (siehe auch plasticker-News vom 15.9.2011). Den weiteren Angaben zufolge begann Braskem als weltweit erster Hersteller im September 2010 mit der Produktion von LLDPE und HDPE aus nachwachsenden Rohstoffen. Das zur Herstellung von „Green PE“ verwendete Ethanol wird dabei nicht aus Erdöl, sondern aus brasilianischem Zuckerrohr gewonnen. Der Anteil nachwachsender Rohstoffe kann in Abhängigkeit von der Anwendung bis zu 100% betragen. Durch Braskems Technologie sowie die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen bindet jede Tonne ‚Green PE´ bis zu 2,5 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre und hilft so Treibhausgasemissionen zu verringern. Da „Green PE“ nicht biologisch abbaubar ist, verbleibt das CO2, welches während des Zuckerrohranbaus von der Pflanze aufgenommen wird, über den gesamten Produktlebenszyklus im Kunststoff gebunden. „Green PE“ weist dieselbe Verarbeitbarkeit und technischen Eigenschaften auf wie fossil basiertes Polyethylen. Aus diesem Grunde sei es weder notwendig, neue Investitionen zu tätigen noch technische Anpassungen vorzunehmen, heißt es abschließend. Weitere Informationen: fkur.com, www.braskem.com.br |
FKuR Kunststoff GmbH, Willich
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