| 29.02.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die russische Kartellbehörde FAS hat Ermittlungen gegen mehrere PVC-Hersteller wegen des Verdachts auf Preisabsprachen aufgenommen. Das berichtet die Moskauer Wirtschaftszeitung RBKdaily unter Verweis auf Angaben des zuständigen FAS-Abteilungsleiters Aleksandr Kinev. Demnach wurden bereits Büros des zur staatlichen BashKhim-Holding gehörenden Chemieunternehmens Kaustik in Sterlitamak durchsucht. Die Ermittlungen befinden sich laut Kinev jedoch noch in der Anfangsphase. Dem Bericht zufolge hat die Kartellbehörde auch die anderen russischen PVC-Hersteller SayanskKhimPlast, PlastKard, KhimProm Volgograd und Sibur-NefteKhim im Visier, zu Durchsuchungen ist es bei diesen Unternehmen bislang allerdings noch nicht gekommen. Anlass für die Ermittlungen der FAS ist laut Einschätzung von Branchenexperten offenbar der deutliche Preisanstieg am russischen PVC-Markt in den vergangenen Monaten. Allerdings dürfte es sich dabei auch um Auswirkungen der Preisentwicklungen am Weltmarkt handeln. Die Experten verweisen in diesem Zusammenhang auch darauf, dass nur etwa die Hälfte des jährlichen russischen PVC-Bedarfs von insgesamt 1,1 Mrd. Tonnen von den fünf einheimischen Herstellern gedeckt wird. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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