| 07.06.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, dem einzigsten Ausbildungsberuf in der Kunststoffverarbeitenden Industrie, wird immer beliebter. Im vergangenen Jahr wurden in diesem Berufsbild 2.300 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dies entspricht einer Steigerung von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland ist eine Wachstumsbranche mit ausgezeichneten Perspektiven. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich daher für eine Berufsausbildung in der Kunststoffverarbeitenden Industrie. Seit der Novellierung des Berufsbildes im Jahre 1997 konnte die Zahl der Auszubildenden jedes Jahr deutlich gesteigert werden. Der Bestand an Ausbildungsplätzen wuchs im vergangenen Jahr auf 6.125 an. Die meisten neuen Ausbildungsplätze wurden in Bayern geschaffen. In den neuen Bundesländern lag Thüringen bei neuen Ausbildungsplätzen in diesem Beruf an der Spitze. Auch der Anteil weiblicher Auszubildender hat sich weiter gesteigert. Er beträgt mittlerweile 12,6 Prozent. Die Steigerung hätte sogar noch deutlich höher ausfallen können. Wie in den Vorjahren konnten nicht alle verfügbaren Ausbildungsplätze besetzt werden. Dabei spielt der noch relativ geringe Bekanntheitsgrad des Berufsbildes bei den Jugendlichen eine Rolle. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie informiert seit drei Jahren im Rahmen einer Ausbildungskampagne über die Branche, Ausbildungsinhalte und verfügbare Ausbildungsplätze (www.gkv.de/ausbildung). Im vergangenen Monat organisierte der Gesamtverband den ersten bundesweiten Berufsschullehrertag Kunststoff- und Kautschuktechnik. Darin wurde auch über die bevorstehende Erweiterung des Berufsbildes informiert. Vom kommenden Jahr an werden erstmals die Bereiche Kunststofffenster und Faserverbundwerkstoffe als weitere Ausbildungsschwerpunkte angeboten. |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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