| 13.06.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Am 4. und 5. Juli 2012 beleuchtet das Innovationsforum Verfahrensintegration die kostengünstige Herstellung von Hybridbauteilen aus Metall und Kunststoff – ein wichtiges Thema für Deutschlands produzierende Industrie und speziell für Nordrhein Westfalen. Der Kongress mit begleitender Ausstellung lockt mit Experten aus Wissenschaft und Praxis in das Kongresszentrum Westfalenhallen. Inzwischen steht das Programm fest. Das Innovationsforum findet mitten im größten zusammenhängenden Industriegebiet Europas und zudem in einer Region statt, in der Metall- und Kunststoffverarbeitung enorme Tradition haben. Deutschlands größtes Bundesland NRW steckt voll mit Branchen-Clustern, für deren Betriebe ein Besuch des Kongresses interessant sein dürfte. Einen großen Flecken auf der Landkarte bilden zum Beispiel die Automobilzulieferer. Allein in Südwestfalen liefern einige Hundert Unternehmen direkt an die Automobilhersteller – mit enormen Mengen an Metall- und Kunststoffteilen. In Ostwestfalen-Lippe agieren Schwergewichte der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Und was die Metallverarbeitung betrifft: In Südwestfalen dominiert die Oberflächentechnik, im Märkischen Kreis arbeiten Walzwerke, Drahtziehereien und Blechverarbeiter, in Velbert und Heiligenhaus kennt man sich aus mit Schließen und Sichern. „Effizientes Produzieren“ ist Schwerpunktthema Auf vielen dieser Fachgebiete kann eine integrierte Herstellung von Metall- und Kunststoffbauteilen große wirtschaftliche Vorteile bringen. Effizientes Produzieren steht denn auch bei den meisten Vorträgen des Innovationsforums Verfahrensintegration im Mittelpunkt. So widmet sich beispielsweise Prof. Dr. Friedhelm Schlösser von dem Unternehmen Vaillant nicht nur der technologischen, sondern auch der wirtschaftlichen Bewertung von hybriden Bauteilkonzepten. „Mehrwert durch Funktionsintegration beim Spritzgießen“ ist der Vortrag von Helmut Eckardt von Wittmann Battenfeld überschrieben. Und Oliver Giesen von Arburg nennt sein Thema „Hochflexible Fertigungskonzepte – Effiziente Produktion auch kleiner Losgrößen“. Fachinstitute bringen ihre Kompetenz ein Nicht nur Vertreter namhafter Unternehmen referieren im Rahmen des Innovationsforums, auch Fachinstitute bringen ihre Kompetenz ein. So spricht beispielsweise Marius Fedler vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid über „Gezielte Werkstoff- und Verfahrensauswahl zum dichten Umspritzen von Einlegeteilen“. Hussain Muhammad Masood vom Institut für Umformtechnik und Leichtbau der TU Dortmund analysiert den Einfluss der Prozessparameter beim spritzgießtechnischen Umformen von Blechen. Das gesamte Programm mit allen Referenten ist einsehbar unter: www.innovationsforum-verfahrensintegration.de. Dort können sich Interessenten auch zur Teilnahme anmelden. Über das Innovationsforum Verfahrensintegration Das Innovationsforum Verfahrensintegration findet 2012 bereits zum dritten Mal statt. Für die Veranstaltung wird der Sachverstand ausgesuchter Partner aus dem Kunststoff- und Metallbereich genutzt. Verantwortlich für die Inhalte und die Durchführung des Innovationsforums Verfahrensintegration ist das Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH (K.I.M.W.) in Lüdenscheid. Fachliche Unterstützung erhält es vom IUL Institut für Umformtechnik und Leichtbau der TU Dortmund. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund fördert den Kongress. |
Westfalenhallen Dortmund GmbH, Dortmund
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