| 16.07.2012, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das Multi-Technologieunternehmen 3M hat eine neuartige Folie auf den Markt gebracht, die den Einsatz von Glas beim Bau von Solarmodulen überflüssig macht, teilt das Unternehmen mit. Die Folientechnologie ermöglicht die Herstellung von flexiblen Dünnschicht-Solarmodulen. Da diese Module leichter und größer sind, können sie einfach und schnell auf Dächern angebracht werden, heißt es weiter. Mit der neuen Technologie betritt 3M demnach ein noch wenig erschlossenes Marktsegment, da handelsübliche Solarmodule bislang für viele Dächer zu schwer waren. Die neuartige Frontfolie dient als Glasersatz und ermöglicht so den Bau von großen und flexiblen Solarmodulen. Sie zeichnet sich laut 3M durch hohe Lichtdurchlässigkeit sowie ein hohes Maß an Feuchtigkeitsschutz und Wetterbeständigkeit aus. Im Vergleich zu Glasmodulen habe die neue Technologie viele Vorteile. So würden nicht nur schwere Glasscheiben und Metallrahmen überflüssig, sondern es würden auch die Kosten für die Systemtechnik und Modulfertigung durch eine deutlich reduzierte Montagezeit gesenkt. Um den steigenden Bedarf an der neuen Folientechnologie zu decken, hat 3M im US-Bundesstaat Missouri gerade erst den Bau einer eigenen Fertigungsanlage abgeschlossen. „Dadurch sind wir für die auch in Deutschland steigende Nachfrage nach effizienten und flexiblen Photovoltaik-Modulen gerüstet“, so Boris Hartig von der Renewable Energy Division von 3M in Neuss. Weitere Informationen: www.3mdeutschland.de/, www.3M.com/solar |
3M Deutschland GmbH, Neuss
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