| 23.07.2012, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Beim Recycling elektrischer und elektronischer Geräte fallen große Mengen hochwertiger technischer Kunststoffen wie ABS und PS an. Diese sind zu einem hohen Anteil schwarz eingefärbt. Auch beim Recycling von Automobilen ist der Anteil der schwarzen Partikel innerhalb der Kunststoff-Fraktion sehr hoch. In einem elektrostatischen Verfahren lassen sich solche schwarzen Kunststoffe laut Anbieter Hamos sortenrein sortieren. Elektrostatischen Separatoren nutzen den Effekt, dass sich Kunststoffgemische in einer Aufladeeinheit in Abhängigkeit von der Kunststoffart unterschiedlich positiv oder negativ aufladen. Bei einem Gemisch zum Beispiel aus PS und ABS lädt sich das PS negativ, das ABS positiv auf. Die unterschiedlich geladenen Partikel werden anschließend durch ein Elektroden-System separiert. Positiv geladenes ABS wird von der negativen Elektrode angezogen, negativ geladenes PS von der positiven Elektrode. Die Reinheit der einzelnen Kunststoff-Fraktionen kann durch Trennbleche optimiert werden. Je nach Zusammensetzung der Kunststoffe ist ein ein- oder zweistufiger Separationsprozess sinnvoll. Elektrostatisch arbeitende Separatoren werden beim Recycling von Fensterprofil-Abschnitten (Trennung von Gummi aus PVC), Getränke-Flaschen (Trennung von PVC aus PET), Elektronikschrott (Trennung von PS und ABS) und vielem mehr eingesetzt. Typische Durchsätze für einen Kunststoff-Separator liegen bei rund 750 bis 1200 kg/h. Höhere Durchsätze werden durch Parallelschalten mehrerer Einzelgeräte realisiert, so dass auch große Materialmengen von mehreren Tonnen pro Stunde getrennt werden können. Weitere Informationen: www.hamos.com |
Hamos GmbH, Penzberg
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